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Sulamith · 1834-01-01 · Achter Jahrgang zweiter Band zweites Heft · p. Seite 125

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Sulamith
Volume
Achter Jahrgang (1834-1843)
Issue
Achter Jahrgang zweiter Band zweites Heft
Article
Literatur [Rezension]
Date
1834-01-01
Page
Seite 125 (sequence 39)
Language
German
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IRI
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יליד-זלןונים׳ (Jeled Sekunim) oder Kind des hohen Alters. Her- - ausgegeben von A. C ho rin, bei Gelegenheit seines Rabbinats-Jubiläums. Mit einer Einleitung: Die Reform des rabbinischen Ritus auf rabbinischem Standpunkte, von Leosie nehmen keinen Theil an solchen Versammlungen Das Versöhnungsopftr hörte Referent bereits in früher Jugend von gelehrten frommen Rabbinern schon aus dem Grunde als unftatt- Haft tadeln, weil Viele es als ein wirkliches Opfer betrachten, welches man doch aber außerhalb Palästinas und des Tempels, als dem mosaischen Gesetze entgegen, nicht darbringen dürfe. Der Lekuphotgebrauch ist langst, wenigstens im nördlichen Deutschland, entweder schon nicht mehr bekannt, oder nicht viel üblich, und sollte überall, als für unsere Zeit nicht paffend, völlig abgeschafft werden. Das Händewaschen nach einem Begräbnisse wird in diesem Buche als etwas sehr Unwesentliches geschildert und nur als für diejenigen bestimmt, die sich mit der Leiche selbst beschäftigen, gehörig nachgewiesen: (בלבו: דר נחשון גאון כל שלא נתנו. אלא נושאי המטה — ומה שירחצו ידיה□ קודם שיכנסו לבתיה□ אמר ר׳ פלטי דל שאין לו עיקר מיהו שרי למיעבר.) Das unordentliche, Aufsehen erregende Laufen der Leichenbegleiter an die Brunnen in den Straßen, um sich zu waschen, welches von Aengstlichen zu Hause geschehen könnte, sollte, wie es z. B. in Braunschweig von dem frommen Rabbiner Herrn Egers längst verordnet sein soll, und auch eben so in Berlin abgeschafft ist, allgemein in den Gemeinden streng untersagt werden. Von den Amuleten bei einer Wöchnerin, weiß man wenigstens in den Gegenden, wo Referent wohnt, nichts mehr. Gottesfürchtige und vernünftige Religionslehrer sollten überall, wo es noch geschieht, dagegen ihre Stimmen erheben» Die Abhandlung vom Mondgebete hätte aber besser , wie wir glauben, aus gewissen Umständen und Rücksi'chten noch wegbleiben können. Mciimonides erwähnt, wohl, wie der Herr Vers, sagt, vom heutigen Gebrauche des Mondgebetes nichts; allein die Hauptsache dabei, daß man, dem Talmud gemäß, den Segen sprechen soll: ״Gelobt sei, der den Mond eingesetzt" lehrt er doch wenigstens jedenfalls, wie der Verk. selbst äußert. — Für Manchen gewiß willkommen wird das Testament des Rabbi Jehuda Chassid sein, welches hebräisch und deutsch mit Bemerkungen diesem Werke beigefügt ist. Wer bis jetzt nur davon reden hörte, ohne es zu kennen, kann nun selbst — darüber urtheilen. —

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