Mannheim
Compact Memory

Sulamith · 1834-01-01 · Achter Jahrgang zweiter Band erstes Heft · p. Seite 42

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Sulamith
Volume
Achter Jahrgang (1834-1843)
Issue
Achter Jahrgang zweiter Band erstes Heft
Article
Literatur [Rezension]
Date
1834-01-01
Page
Seite 42 (sequence 19)
Language
German
Belongs to
spine
OCR quality
94% known words query
IRI
…/2304627-2304643-2304645-10852149--09015-2313417
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

42 > theilen ivir, in Ermangelung anderweitiger an uns gerichteten- Mittheilungen über die Verbreitung und den Absatz der sehr schätzbaren Bibelausgaben für Israeliten der Herren Johlson und Dr. Zunz, welche Nachrichten wir ungern vermissen, vorläufig wenigstens etwas uns authentisch Mitgetheiltes über die Salomon'sche Bibelausgabe hier mit.. ״Diese ist," heißt cs in einem Briefe, : ״allerdings schon sehr verbreitet. Zn den Würtembergischen Schulen ist sie officiel eingeführt, so wie imBabenschen. ZmBaicrischen ist sie factisch eingeführt, denn die Herren Rabbiner Löwi, Stein, Gutmann.und vr.Frankfurter haben viele Hunderte. Exemplare erhalten und sorgen für die Berbreitüng. Auch im Braunschweigischen ist dies der Fall, wie untenstehendes Schreiben des Herrn Geheimenräths F. Schulz an den Hrn. vr. Salomön, Näher zeigt." *);';;;;',• 'י ״Das Salomon'sche Bibelwerk, fährt unser Körrespondent fort , kostet 16000 M a rk. Bedenken Sie, wie viele Exemplare davon verkauft werden müssen, um diese enorme Summe zu decken. Zn finanzieller Beziehung ist der Lohn des Ucbcrsetzers sehr unbedeutend und wenn der Himmel nicht lohnt, die Erde gicbt und gewährt ihm nichts" u. s. w. *) Ew. Wohlgeboren verfehle ich nicht/auf die fernere Auschrist vom 7. Aug. d. I. zu benachrichtigen , daß nachdem der Herr Landrabbiner Eggers Hieselbst sich über Ihre Uebersetzung der Bibel in die deutsche Sprache, vortheilhast ausgesprochen hat, demselben die Einführung derselben in den seiner Leitung anvertrauten israelitische Schulanstalten empfohlen worden ist. Ich zweifle nicht, daß auf diesem Wege der von Ihnen beabsichtigte wohlthätigte Aweck der Verbreitung und Beförderung ächter Frömmigkeit und wahrer Aufklärung unter der Jugend, auch in den hiesigen Landen erreicht werden wird, und kann zugleich die Versteherung hinzufügen, daß es mir besonders angenehm gewesen ist, mich mit dieser gelungenen Arbeit und den vielfachen Vorzügen derselben näher bekannt zu machen. Mit der größesten Hochachtung verbleibich Ew. Wohlgeboren gehorsamster Braunschweig. F. Schulz.

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.