Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- Achter Jahrgang (1834-1843)
- Issue
- Achter Jahrgang erster Band sechstes Heft
- Article
- Über den Artikel "Literatur" in der Sulamith
- Date
- 1834-01-01
- Page
- Seite 346 (sequence 10)
- Language
- German
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- Rashi 1× ep/1002670
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346 (5. Mos. 33, 18. u. d. Comment. Raschi). Freude, soll den Gewerbe treibenden Sebuloniten zu Theil werden, wegen der Unterstützungen , deren sich der den Wissenschaften obliegenden Stamm Jsachar von ihm zu erfreuen hat. — Der Glaube an diese Interpretation, und mehr der Glaube, daß Gutes fördern gut sei, von Gott nicht unbelohnt bleibe, in der Ewigkeit —- meinetwegen auch von Bielen gefördert, bloß oder auch in der selbst- und gewinnsüchtigen Erwartung, daß es hier schon — reichlich belohnt werde, verschaffte einen Verfasser von Schriften relkgiösen Inhalts einen großen Absatz. Die 12 Foliobände des Talmuds kosteten eine ziemlich große Geldsumme; dennoch giebts verschiedene Talmud-Ausgaben, u >d von diesen verschiedenen Talmud,Ausgaben mußten mehrmals neue Auflagen gemacht werden, sie fanden schnellen Abgang, denn Jeder, besonders die mit Mitteln begabten, bestrebten sich die Mitzwa (Pflicht) zu üben, die heilige Pflicht, die sie מהזיק לומדי תורד! nannten — was in dem Sinn, wie wir es aufgefaßt haben, Gutes und Gemeinnütziges befördern, auch uns heilige Pflicht ist — und ewig bleiben wird. Jst's mir erlaubt, ein Beispiel anzuführen, um daran die Wohlthätigkeitsliebe, welche das alte Israel belebte, gegen die im gegenwärtigen Israel zu vergleichen, so führe ich gegen die kostspielige Anschaffung der 12 Talmud-Bände die bedeutend wohlfeilere Anschaffung einer Bibel-Ubersetzung an, und nenne gegen die Sulzbacher, Metzer und Amsterdam'er Talmud-Ausgaben, die in der neuesten Zeit erschienenen Bibelübersetzungen von I. Jo hl so n in Frankfurt a.M. von vr. G. S a l o m o n in Hamburg und, unter der Redaktion des vr. Zunz in Berlin, von H. Arnheim, D1-. Julius Fürst und vr. M. Sachs. Die Talmuds wurden von den Bemittelten gekauft zum eigenen Gebrauche, den Mittellosen zum Gebrauche geliehen, und als fromme Schenkungen den Talmud-Schulen gegeben. ״Bücher religiösen Inhalts kaufen, und sie solchen, die davon