Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- Achter Jahrgang (1834-1843)
- Issue
- Achter Jahrgang erster Band sechstes Heft
- Article
- Über den Artikel "Literatur" in der Sulamith
- Date
- 1834-01-01
- Page
- Seite 339 (sequence 3)
- Language
- German
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339 Hausiryandels, welche die sogenannten Mochre Sefarim (jüdische Bücherverkäufer) zu betreten nicht verschmähen, unter ihrer Würde. — Eine Zeitschrift nun, welche Anzekgen giebt, daß ein Buch solchen Inhaltes erschienen, wo es erschienen sei, und woher es bezogen werden könne, lenket die Aufmerksamkeit der Israelitischen Lesewelt auf das neu erschienene Buch, und hat dadurch den gerechtesten Anspruch auf den Dank der Verfasser solcher Schriften und derjvigen aus dem Publikum, welche gern Klarheit in ihr religiöses Wissen bringen wollen, oder welche es für billig halten, in einer Zeit, wo ein Kampf der Autoritäten über die dem Israeliten wichtigsten Angelegenheiten -־ über Sachen der Religion — begonnen, wenigstens das Audiatur et altera pars — das Mosaische ünüswi!עונלוע בין אחייככ צלק — gelten zu lassen. — Manches klare und lebenssrische Wort eines Schriftstellers — das auch vielen Andern ein aufklärendes und belebendes sein könnte — wird in einen Buchladen gegeben Und befindet sich darin wie in einen Zauberkreis gebannt, den es nicht zu durchbrechen vermag und aus welchem heraus es nur schwer in die Welt gelangen kann. ־— An solchen gebannten Geistern übet Ihre beliebte Zeitschrift das barmherzige Werk der Erlösung, indem sie, wie durch ein den Bann aufhebendes Wort —oft durch eine bloße Anzeige, dis sie von ihm giebt, oder durch eine günstige Beurtheilung, die sie über dasselbe aufnimmt — Hunderte von Lefern, die ohne sie vielleicht nicht einmal den Titel des Buches würden erfahren haben, zu der Quelle hinleitet, woraus ihnen, wenn sie nur schöpfen wollen, klares, ״lebendiges Wasser" zustießet, das ״den Durst, zu hören das Wort Gottes" stillen kann. Indem ich nun hiermit den gefühlten Dank für die Bücheranzeigen, die Ihre Sulamith uns giebt, ausspreche» verbinde ich damit die innige Bitte: Sie wollen diese meine aufrichtige Danksagung in Ihre sehr verbreitete Zeit- 22*