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Sulamith · 1834-01-01 · Achter Jahrgang erster Band viertes Heft · p. Seite 250

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Sulamith
Volume
Achter Jahrgang (1834-1843)
Issue
Achter Jahrgang erster Band viertes Heft
Article
[Rezension]
Date
1834-01-01
Page
Seite 250 (sequence 15)
Language
German
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IRI
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250 Der Verfasser einer 1836 bei Barth in Leipzig erschienenen Übersetzung eines Werkes aus dem Dänischenbetitelt: Die älteste hebräische Zeitrechnung bis auf Moses, nach den Quellen neu bearbeitet und mit einer Karte vom Paradiese versehen, von Rasmus Nask, Professor der morgenländischen Sprachen und Ober-Bibliothekar zu Kopenhagen, gestorben am 14. November 1832, übersetzt von Di•. Gottlieb Monika, Konsistorial- und Schulrathe zu Stralsund., 18 Gr. geht in dieser Untersuchung von dem schon in seiner Schrift über ägyptische Chronologie constatirten Jahre des Auszugs Mosis 1619 aus. Er nimmt im Ganzen die in der Bibel vor dieser Zeit angegebenen Zahlen als richtig an und ist überzeugt, daß das Leben der Menschen vor dem Auszuge eben so lange gedauert, wie seit dieser Zeit und bis zu uns herab. Er untersucht daher zunächst, womit man die in der Bibel angegebenen großen Jahreszahlen zu theilen hat, um die natürliche Dauer des Lebens der Menschen aufzusinden. Er findet in der Schöpfungsgeschichte drei wesentliche Veränderungen in der Zeitbestimmung und theilt daher die Zeit von Adam bis Moses in drei Zeiträume, von denen der zweite wieder in 2 Abtheilungen zerfällt. Im ersten Zeiträume, von Adam bis Noah, redubedenkt, wie liberal man in anderen Staaten gesinnt ist, daß auch vorzüglich in den großen Staaten des humanen Kaisers von Österreich, in welchen schon der Kaiser Joseph 11.׳ der erste deutsche Regent war, welcher das Schicksal der Juden kräftig verbesserte, daß unter den folgenden Regenten, so wie setzt noch, Hunderltausende Juden dort-zufrieden leden, und daß in dem katholischen Frankreich, in Belgien, in Rußland, in Holland, Preußen u. s. w. ein aufgeklärter Geist auch in diesem Betrachte herrscht! Wahrlich, wo solche fürstcre, intolerante Gesetze bestehen, wie in Norwegen/ da sollte man sich schäme», sich Bekenner des Evangcliums zu nennen. D. H.

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