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Sulamith · 1834-01-01 · Achter Jahrgang erster Band viertes Heft · p. Seite 234

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Journal
Sulamith
Volume
Achter Jahrgang (1834-1843)
Issue
Achter Jahrgang erster Band viertes Heft
Article
Ansichten des Rabbi Isr. Sangeri über die Bennungen Gottes, welche in der heiligen Schrift vorkommen, in einem Gespräche zwischen einem Rabbiner und einem afrikanischen Könige, der zur Israelitischen
Date
1834-01-01
Page
Seite 234 (sequence 10)
Language
German
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IRI
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234 dieses Vermögen besitzt, ragt weit über Menschen von gemeinem Schlag hervor, die in Vergleich mit ihm nicht desser als Blinde sind, und seiner Belehrungen und seiner Leitung bedürfen. Das geistige Auge, womit jene auser« wählte Männer begabt sind, kann auch mit der eigentlichen logischen Vernunft einen hohen Grad von Einbildungskraft vereinigen, welche der Seele erhabene Erscheinungen zuführen, und ihr die Wahrheit im klarsten Lichte zeigen. In diesem Falle waren die Propheten. Was sie sahen, liegt schon deßhalb außer Zweifel, weil sie ihre Wahrnehmungen gegenseitig bestätigen; ganz so, wie die Menschen allgemein Honig für süß und Wermuth für bitter halten, und die anders Meinenden als Idioten gar nicht berücksichtigen. Ohne Zweifel schauen die Propheten auch die Geisterwelt mit ihrem geistigen Auge, obgleich bloß unter solchen, Gestalten, die ihrem Fassungsvermögen angemessen sind, welche Gestalten sie auch mit ihrer ganzen Körperlichkeit in ihren Berichten anführen. Diese Erscheinungen sind auch wahr kn Beziehung auf den Gedanken, dem sie zur Grundlage dienen, die Einbildungskraft, welche sie schafft, und den Sinn, welchen sie auffaßt; nur nicht in Beziehung auf die Wesen selbst, denen sie entsprechen sollen. So kann man den nicht einer Unwahrheit zeihen, der sagt, der König sei z. B. ein Mann von starkem Wuchs und andern äußern Merkmalen; wer hingegen sagt, der König sei der Mann, der in einem angegebenen Lande und zu einer angegebenen Zeit an der Spitze der Regierungsangelegenheiten steht, und Alles nach seinen Ansichlen leitet, lügt eben so wenig. Ganz so verhält es sich mit den Propheten. Sieht der Prophet mit seinem geistigen Auge das höchste Wesen in der Gestalt eines Monarchen, der, auf seinem Throne sitzend, die Regierungsgeschäfte leitet, so erkennt er in ihm einen König, dem man .Verehrung und Gehorsam schuldig ist. Ist hingegen die Gestalt, welche er erblickt, die einer Person, welche mit

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