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Sulamith · 1834-01-01 · Achter Jahrgang erster Band viertes Heft · p. Seite 233

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Journal
Sulamith
Volume
Achter Jahrgang (1834-1843)
Issue
Achter Jahrgang erster Band viertes Heft
Article
Ansichten des Rabbi Isr. Sangeri über die Bennungen Gottes, welche in der heiligen Schrift vorkommen, in einem Gespräche zwischen einem Rabbiner und einem afrikanischen Könige, der zur Israelitischen
Date
1834-01-01
Page
Seite 233 (sequence 9)
Language
German
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IRI
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233 — und es bleibt nur eine leidende Substanz, die nur durch äußere Kräfte bewegt wird, indeß sie vorher ganz unter der Leitung des eigentlichen Königes stand. Vorher war sie wie jene göttliche Wolkensäule, die nicht der Einwirkung der Winde ausgesetzt war; jetzt ist sie nichts mehr als eine gemeine Wolke. Zweites Beispiel. Die Sonne erscheint uns als eine runde, leuchtende, heiße, unbewegliehe Scheibe, ungefähr von der Größe eines Schildes. Durch die Sinne hingegen erkennen wir in ihr eine Kugel, die mehr als 166 Mal so groß, als unsere Erde ist, die nicht heiß ist, und eine doppelte, sehr verwickelte Bewegung hat. Die Sinne vermögen nicht dies unmittelbar wahrzunehmen, sic liefern nur der Vernunft einige Angaben, woraus diese ihre Folgerungen zieht. ' Nur höhere Geister, die auf gleicher Stufe mit den Engeln stehen , er!: kennen das Wesen der Dinge mit reiner Anschauung und" ohne Vermittelung der Sinne; wir aber erfahren die Natur der Gegenstände nur vermittelst der äußern Merkmale und mit Hülfe der Organe, die uns Gott verliehen. Dies thut indessen unserer Erkenntniß keinen Abbruch, und dient vielmehr dazu, daß wir einander leicht verständlich machen können. Mit den Sinnen sehen alle Menschen z. B. die Sonne als einen großen erleuchtenden und erwärmenden Körper, wenn auch der Eine oder Andere durch die Vernunft erkennt, daß hier eine Täuschung der Sinne obwaltet. Es kann Jemand erfahren, daß sein Kameel sich, irgendwo befindet, weil ein Kurzsichtiger an demselben Orte zwei Kraniche zu sehen glaubt. Ähnliche Dienste leisten die Sinne und bte. Einbildungskraft der Vernunft immerfort. Gerade aber, wie sich die sinnlichen Gegenstände zu den Anschauungen verhalten, so verhalten sich auch die geistigen Wesen zum geistigen Erkenntnißvermögen, welches Gott denen giebt, die er besonders begünstigt, demjenigen Vermögen, welches die sinnlichen Wahrnehmungen verarbeitet, und die Eigenthnmlichkeiten der Dinge aufsindet- Wer

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