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Sulamith · 1834-01-01 · Achter Jahrgang erster Band viertes Heft · p. Seite 231

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Journal
Sulamith
Volume
Achter Jahrgang (1834-1843)
Issue
Achter Jahrgang erster Band viertes Heft
Article
Ansichten des Rabbi Isr. Sangeri über die Bennungen Gottes, welche in der heiligen Schrift vorkommen, in einem Gespräche zwischen einem Rabbiner und einem afrikanischen Könige, der zur Israelitischen
Date
1834-01-01
Page
Seite 231 (sequence 7)
Language
German
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IRI
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531 Gott dm H L m m c l nennen, so ist es, weil die Himmelskörper unmittelbar durch seinen Willen in Bewegung geseht werden; andere Dinge hingegen stehen zwar ebenfalls unter seiner Leitung, aber nur vermittelst einer Kette von Ursachen und Wirkungen; daher die Ausdrücke: Gott, der im Himmel thronet; denn Gott ist im Himm e l; so auch die Redensarten: F u r ch t v o r d e mH im - mel; der Himmel erbarme sich! rc. In demselben Sinne wiesen die Israeliten mit Verbeugung auf die Wolken- und die Feuersäule, und sagten, Gott sei in denselben. Diese Wolken wirkten unmittelbar nach dem göttlichen Willen, und waren nicht mit den übrigen Meteoren zu vergleichen, die sich bei verschiedenen Veranlassungen in der Atmosphäre bilden. Mit gleicher Ehrfurcht blickten die Israeliten auf die Flamme, welche auf der Spitze des Berges Sinai loderte, und auf die geistige Erscheinung, welche die Edeln des Volkes sahen, wo es heißt: Und unter seinen Füßen war wie eine Arbeit von wcißem Sapphir, und diese Erscheinung nannten sie de» Gott Israels. Auf die Bundeslade wiesen sie ebenfalls hin, und sagten, sie beherrsche die ganze Erde, weil sie sahen, daß in ihrer Nähe mehrere wunderbare Erscheinungen Statt hatten. Sogar auf ausgezeichnete Männer, als auf Propheten, Weltweise und Gottesfürchtige und vorzüglich solche, durch welche die Wunder geschahen, sahen sie mit der höchsten Ehrerbietung und erkannten in ihnen die Nähe Gottes, weshalb auch die Talmudisten annehmen, daß die Objektiv-Partikel eth in der Stelle Du sollst den Herrn, deinen Gott, fürchten anzeige, daß auch die . Gottesgelehrten mit eingeschlossen sind. Die Benennung Mann Gottes ziemt überhaupt den Frommen, weil ihr Wesen aus Göttlichem und Menschlichem zusammengesetzt ist. Wenn nun das Wort an einen Gegenstand gerichtet wird, durch welchen man eine unmittelbare Einwirkung der Gottheit erkennet, so bedient man sich des Namens

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