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Sulamith · 1834-01-01 · Achter Jahrgang erster Band viertes Heft · p. Seite 230

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Journal
Sulamith
Volume
Achter Jahrgang (1834-1843)
Issue
Achter Jahrgang erster Band viertes Heft
Article
Ansichten des Rabbi Isr. Sangeri über die Bennungen Gottes, welche in der heiligen Schrift vorkommen, in einem Gespräche zwischen einem Rabbiner und einem afrikanischen Könige, der zur Israelitischen
Date
1834-01-01
Page
Seite 230 (sequence 6)
Language
German
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IRI
…/2304627-2304643-2304644-10852145-2311967--08620-2312453
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230 um mit ihnen in Vergleichung gesetzt zu werden. Daher der Ausdruck: Wer ist, wie du, unter den Elim! Gott heißt auch Kadosch, der Heilige; d. h. er ist zu vollkommen, als daß ihm irgend eine Eigenschaft der erschaffenen Wesen beigelegt werden könnte. Daher das dreimal Heilig, welches Jesaias bei einer prophetischen Erscheinung hörte. Es wurde dein Propheten damit zu verstehen gegeben, Gott sei im vollkommensten Sinne heilig und die Unreinheit des Volkes, unter welchem er sich niedergelassen, könne ihm nicht ankleben. So sah auch Jesaias Gott auf einem hohen und erhabenen Throne; er erkannte nämlich, daß Gott über allen körperlichen Wesen hoch hervorragt, und in nichts den körperlichen Wesen gleicht. Gott wird der Heilige Jsrael's genannt; nämlich das göttliche Wesen, welches Jakob anhing, und nach ihm seinen Nachkommen, versteht sich mit einer bloß geistigen Berührung und nicht mit einer körperlichen« Nur ein Prophet, oder ein Mann, der durch ein ausgezeichnet stommes Leben sich so der Gottheit nähert, kann im eigentlichen Sinne des Wortes sagen: Mein Gott, mein Heiliger. Wenn sich ein gewöhnlicher Mensch dieses Ausdruckes bedient, muß er es nur im eigentlichen׳ Sinne nehmen, und bloß darunter verstehen, daß er Gott im Herzen hat; darum sagten auch die Israeliten zu Samuel: Flehe doch den Herrn, deinen Gott, an! Die Benennung Adonai, welche mit den Büchstaden aleph, daleth, nun, jod geschrieben wird, ist ein Hinweisen auf Dinge, in welchen sich das göttliche Wesen Vorzüglich offenbaret; denn oft benennen wir Wesen und Kräfte nach den Gegenständen, auf welche sie unmittelbar wirken. So bezeichnen wir im Hebräischen den Verstand durch das Wort Herz oder Kops, womit man nicht sagen will, daß er seinen Sitz in diesen Theilen des Körpers habe, sondern, daß alle übrigen Lheile, vermittelst des Her- Ms und des Kopses,׳ ihm zu Gebote stehen. Wenn wir

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