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Sulamith · 1834-01-01 · Achter Jahrgang erster Band viertes Heft · p. Seite 227

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Journal
Sulamith
Volume
Achter Jahrgang (1834-1843)
Issue
Achter Jahrgang erster Band viertes Heft
Article
Ansichten des Rabbi Isr. Sangeri über die Bennungen Gottes, welche in der heiligen Schrift vorkommen, in einem Gespräche zwischen einem Rabbiner und einem afrikanischen Könige, der zur Israelitischen
Date
1834-01-01
Page
Seite 227 (sequence 3)
Language
German
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IRI
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König. Wie kann ich aber ein Wesen mit einem Namen belegen, das ich nicht durch seine Eigenschaften andeuten kann, und dessen Dasein ich bloß durch seine Werke erkenne? Rabbi. Nicht so! Wir erkennen Gott durch seine Offenbarungen und durch..geistige Anschauung. Beweise führen irre, und verleiten zum Unglauben, oder zu falschen Meinungen. Was hat denn sonst die Manichäer bewogen, zwei Urkräfte anzunehmen, als ihre Beweise? Was hat die, welche die Schöpfüng leugnen, zur Behauptung verleitet, die bewegende Kraft der Himmelskörper sei zugleich ihre eigene Ursache und die der von ihr erzeugten Bewegung? Die, welche die Sonne und das Feuer anbeten, berufen sich auch auf Beweise. Die Beweise sind theils bis zu den ersten Grundsätzen zurückgeführt, theils aber oberflächlich. Die ausführlichsten liefert die Philosophie. Zu was haben nun diese geführt? Zu der Behauptung, Gott nütze und schade uns nicht, er merke nicht auf unsere Gebete, unsere Opfer, unsere Feierlichkeiten, er richte nicht unsere Werke, und die Welt sei so alt als er; auch haben sie keinen Namen, durch den sie ihn bezeichnen. Einen solchen hat nur der, welcher seine Worte, seine Befehle, seine Warnungen gehört hat, wer da weiß, wie er das Gute belohnt und das Böse bestraft. Dieser bczeichnet mit einem Namen das Wesen, das sich ihm offenbart und sich als Urheber des Weltalls kund gethan hat. Der erste, welcher sich in diesem Falle befand, war Adam. Dieser erkannte Gott nur durch seine Worte, seine Vergeltungen, durch die Bildung der Eva aus seinen Ribben; er erkannte ihn als Schöpfer der Welt, bczeichncte ibn durch Wort und Bild und nannte ihn Jehova; ohne jene Offenbarungen aber wäre er beim Namen El oh im stehen geblieben, durch welchen nicht angegeben wird, ob er-ein einziges Wesen oder eine Gesammtheit ist, ob er auf jedes einzelne Wesen ein Auge hat oder nicht. Nach Adam

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