Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- Achter Jahrgang (1834-1843)
- Issue
- Achter Jahrgang erster Band viertes Heft
- Article
- Ansichten des Rabbi Isr. Sangeri über die Bennungen Gottes, welche in der heiligen Schrift vorkommen, in einem Gespräche zwischen einem Rabbiner und einem afrikanischen Könige, der zur Israelitischen
- Date
- 1834-01-01
- Page
- Seite 226 (sequence 2)
- Language
- German
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226 m6!1 nichts anderes, als dis Veranlassung zu einer Bcwegung; und jede Bewegung entsteht aus einer besondem Kraft; die Sonne und der Mond z. B. bewegen sich nicht durch eine und dieselbe Kraft, sondern durch ganz verschiedcne« Jene Völker dachten nicht an die Urkraft, von welcher alle übrigen erzeugt werden, entweder weil sie keine solche Urkraft anerkannten, und der Meinung waren, Gott sei nichts Anderes als die Gesammtheit aller einzelnen Kräfte, und die Seele sei nichts Anderes als die Gesammtheit aller einzelnen Kräfte, welche den Körper bewegen; oder auch glaubten sie wohl das Dasein eines selbstständigen Gottes, und hielten es nur für unwahrscheinlich, daß seine Verehrung nützlich sei, und meinten, er sei schon zu erhaben, um uns zu.kennen, vielmehr, um ans unser Thun zu achten (Gott-schütze uns vor ihren Gedanken); deßwegen be-׳ teten. sie nicht ein einziges Wesen an, sondern viele, und nannten ihre Gesammtheit Elohim, als eine Vereinigung aller Kräfte. Aber der strenge und erhabene Begriff von der Gottheit wird nur durch den hochverehrten Namen ausgedrUckt, welcher aus den vier Buchstaben jod, he, vav, he gebildet ist. Es ist der Name eines bestimmten Wesens selbst, das durch seine Attributivnen angedeutet wird, und nicht die Bezeichnung einer Vorstellung, die sich aus kein bestimmtes Wesen bezieht. Für die Vorstellung haben wir das Wort Elohim, für das Wesen selbst aber den Namen Jehova; so daß, wenn uns Jemand fragte: welchen Lloha soll man anbeten: die Sonne, oder den Mond, oder den Himmel, oder die Sonnenzcichen, oder sonst einen Stern, oder das Feuers oder die Lust, oder die Engel, oder irgend ein anderes Wesen, das eine Gewalt besitzt, und eine Gestaltung, oder eine Zerstörung veranlassen kann, so wäre unsere Antwort auf diese Frage: Jehova, so wie wir irgend einen Menschen bei seinem, eigenen Namen nennen würden, der allein die Eigenthümlichkeit seines Wesens bezeichnet.