Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- Achter Jahrgang (1834-1843)
- Issue
- Achter Jahrgang erster Band viertes Heft
- Article
- Ansichten des Rabbi Isr. Sangeri über die Bennungen Gottes, welche in der heiligen Schrift vorkommen, in einem Gespräche zwischen einem Rabbiner und einem afrikanischen Könige, der zur Israelitischen
- Date
- 1834-01-01
- Page
- Seite 225 (sequence 1)
- Language
- German
- Belongs to
- article
- OCR quality
- 98% known words query
- IRI
…/2304627-2304643-2304644-10852145-2311967--08615-2312448- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
225 V. Ansichten des Rabbi Jsr. Sänger! über die Benennungen Gottes, welche in der heiligen Schrift vorkommen, in einem Gespräche zwischen einem Rabbiner und einem afrikanischen Könige/der zur Israelitischen Religion übergehen wollte. *) König. Ich wünsche nun, daß du mir Aufschluß über den Sinn der verschiedenen Benennungen Gottes gebest, damit ich auch, mit göttlichem Beistände, über diesen wichtigen Punkt einige Beruhigung erhalte. Rabbi. Das Wort E l o h i m bezeichnet' eigentlich einen Herrscher über irgend ein Gebiet, oder einen Richter. Es ist ein Prädikat, das man sowohl dem Beherrscher des Weltalls beilegen kann, als etwa der Kraft, welche einen Himmelskörper in Bewegung setzt, oder auch irgend einer Naturkraft, oder einem menschlichen Richter. Dieser Name ist eigentlich ein Hauptwort in der Mehrzahl, und dies rührt vom Gebrauche der Heiden her, welche verschiedene Gestalten verfertigten und glaubten, daß dieselben die Quellen der Naturkräfte und anderer Erscheinungen waren, so daß sie ihnen eine göttliche Natur beilegten, alle Elohim nannten, in ihrem Namen schworen, und sie überhaupt als ihre Beherrscher ansahen. Die Anzahl derselben war eben jo, groß als die der Kräfte, welche den Körper und das Weltall regieren. Unter dem Worte Kraft aber versteht *) Dieses',Gespräch bildet den 4. Abschnitt des Buches Kosri, von It Bu xtors ins Lateimsche übersetzt. VUI. Jahrg.!.Band. 15