Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- Achter Jahrgang (1834-1843)
- Issue
- Achter Jahrgang erster Band drittes Heft
- Article
- [Rezension]
- Date
- 1834-01-01
- Page
- Seite 189 (sequence 6)
- Language
- German
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189 (Deut. 28, 53—55.) ״ במצור ובמצוקin der Belagerung und Bedrängung." (Deut. 33, 1t.) קמייו ״ ומ»^ו מ( ׳יקומו(zerschmettre Hüsten, die sich stellen gegen ihn, und seine Hasser, daß sie nie erstehen." Diese Untersuchungen, welche ich aus rein Wissenschaftlichem Interesse «ins ira et studio anstellte, scheinen den Leser genügend in den Stand der Beurtheilung setzen zu können, in welchem Grade btefe' SStbeiübettragung das ihr vom Verfasser vorgesteckte Ziel wirklich erreicht hat. Es liegt nun das Resultat vor Augen, daß die beifallswürdigen Grundsätze, nach welchen diese Übersetzung bearbeitet wurde, zwar an manchen, und vielleicht noch an andern von mir übersehenen, Stellen unausgeführt blieben, aber in dem bei weitem größten Theile des Werkes treulich befolgt wurden. Indem ich die Verdienste des vortrefflichen und mühevollen Werkes hervorhob, nahm ich um so wemger Anstand, das mit meiner Ansicht Unübereinstimmende nicht zu verschweigen, als der Verfasser selbst offenherzig erklärt, daß er sich nicht schmeichle, seine Arbeit von Fehlern des Jrrthums und der Befangenheit gänzlich befreit zu haben. Dessenungeachtet glaube ich nicht, den Werth des Werkes zu hoch gestellt zu haben, wenn ich ihm den Rang über alle früheren Übersetzungen des Pentateuchs anwies. Von den Übersetzungen christlicher Gelehrten, welche insgesammt in dieFußstapfenLuther's traten, dessen Grundsatz war: ״Was darüber und § darunter steht,,muß den Übersetzer nicht kümmern," kann sich begreiflicher Weise keine mit der Johlsonschen messen. Auch ist Luther, dem an unzähligen Stellen Verstöße gegen die hebräische Grammatik und unruhige Auffassung des Sinnes *) nachgewie- *) Von unzähligen diese wenigen: (Gen. 4, 1.) ״Ich habe den Mann, dm Herrn." (Ebendas. 15, 2.) ״Und mein Hausvogt, dieser Eliesec von Damasko, hat einen Sohn." (Num. 30, 11.) ״ Wen Jemands Gesinde gelobet."