Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- Achter Jahrgang (1834-1843)
- Issue
- Achter Jahrgang erster Band erstes Heft
- Article
- [Rezension]
- Date
- 1834-01-01
- Page
- Seite 53 (sequence 3)
- Language
- German
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53 Bei dem nicht allgemeinen Studium der hebräischen Sprache, deren KennLniß nur das Eigenthum Weniger ist, verdient daher^eine gelungene Übersetzung dieser herrlichen Bücher unsere innigste Theilnahme, und ist als ein höchst dankenswerthes Geschenk für-das Publikum zu betrachten. Bedenken wir überdies, welchen mühsamen Fleiß,, welche tiefe Sprachkenntniß, und welchen reichen . Schatz.von Gelehrsamkeit eine solche Arbeit erfordert, so können wir das Verdienst einer guten Bibelübersetzung nicht hoch genug stellen, welche wir den bedeutendsten, eigene Ideen darstellenden Werken kühn zur Seite setzen möchten. Dieses Verdienst hat sich in einem hohen und bis jetzt noch nicht übertroffenen Grade der in der gelehrten Welt rühmlichst bekannte Herr I. Zohlson durch seine Übersetzung des Pentateuchs erworben. Die Wahrheit dieser Beurtheilung zu begründen, und den eigenthümlichen Werth der Übersetzung ins -Licht zu stellen, ist der Zweck dieses Aufsatzes, durch welchen wir die Aufmerksamkeit auf dieses gemeinnützige Werk hinlenkcn, und demselben ein größeres Publikum verschaffen möchten. Zu dem Ende werden wir uns daher die Aufgabe, welche sich der Herr Verfasser stellte, zu verdeutlichen suchen; dann Nachsehen, ob und in wie fern diese gelöst wurde; dabei die Übersetzung des Verfassers mit andern und namentlich mit der unter, den Israeliten zu einer Art von Autorität gelangten Übersetzung des unsterblichen Mendelssohn in Parallele stellen. Herr Zohlson hat sich, wie schon der Titel des Werkes ankündigt, zur Aufgabe gemacht, eine nachdem masoretischen Texte worttreue Übersetzung zu liefern, und erklärt sich in der Vorrede darüber, daß er sich bemühte, ״den vollständigen masoretischen Text in seiner Einfachheit und bündigen Kürze möglichst treu und wörtlich zu übertragen. Weit entfernt, durch erklärende Umschreibungen oder durch sogenannte Verschönerungen das Eigenthümliche dieser hei-