Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- Achter Jahrgang (1834-1843)
- Issue
- Achter Jahrgang erster Band erstes Heft
- Article
- Geschichtliches und Literarisches
- Date
- 1834-01-01
- Page
- Seite 47 (sequence 19)
- Language
- German
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47 Edler Fürst!' was Du uns heut' gegeben, Ist der Menschheit höchste Würd' und Zier; Höher schätzen.wir's , als unser Leben, Darum schlagen unjre Herzen Dir. Herrlich ist's, den Herrscherthron zu erben Und.der Vater langgeübte Macht; Ruhmvoll ist's, den Lorbeer zu erwerben Muthig auf dem Blutgesild' der Schlacht; Fürstlich ist's, des Neichthums Pracht und. Segen - Um des Thrones Stufen auszustreun; Größer noch, des Friedens Kinder pflegen, Freund der Wissenschaft und Kunst zu sein: — Doch der Unterdrückten Fessel lösen Und der wahren Freiheit Gönner sein, Ist die höchste aller Fürstengrößen — Ist des Fürstenhauptes Heiligenschein, Der noch spaten Enkeln herrlich glänzet, Die in inniger Liebe ihm erglüh» — Solchen Herrschers Ruhm ist unbegränzet: -״־ Preisend nennt die späte Nachwelt ihn. Brüder! laßt den Herrn uns heute bitten, Was an Glück und Heil er nur vermag, Auf den edlen Fürsten auszuschütten, Der zum Fest uns heiligt diesen Tag. . Daß sich in dem trauten Kreis der Seinen, — Von den treuen Hessen hochverehrt — Alles mag zu dessen Glück vereinen, Der das Höchste heute uns gewährtl Daß er, mild sein theures Volk regierend, Jenem weisen Griechenfürsten gleich, Von des Alters Mängel nichts verspürend, Unsres Lebens höchstes Ziel erreich'; Daß fein Thron in Ewigkeit bestehe, Nimmer mag sein Ruhm und Glanz vergehn, — Du, 0 Fürstenlenker in der Höhe, L erhöre, was wir innig flehn!—