Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- 7 (1825-1833)
- Issue
- Heft 2
- Article
- Über die Heiligkeit der Ehe
- Date
- 1825-01-01
- Page
- Seite 388 (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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388 samen Wohles der zu bildenden Familie für vis ganze Dauer des Lebens. Sie ist das einzige rechtmäßige Mittel, das Gott zur Erhaltung, Fortpflangung und Vermehrung des Menschengeschlechts gestaltet und angeordnet hat. Sie ist das Mittel zue Bildung einer eigenen Familie, eines eigenen, selbstständigen Hauswesens, in welchem Alles für ein und dasselbe Interesse, für das innere und äußere Glück der Glieder, für das zeitliche und ewige Wohl derselben zu wirken, verbunden ist. Sind das aber nicht heilige Zwecke, Heiligt! Verpflichtungen, worauf nicht nur das Wohl der einzelnen Personen und Familien, sondern auch das Wohl des Staates und der ganzen menschlichen Gesellschaft beruhet? Welche Lrdnungslvstgkeit, welche Verwirrung würde in der Welt herrschen, wenn Gott diese wohlthätige Anr stalt nicht hervorgerufen, nicht zum heiligen Gesetz erhoben hätte? Und würde dieser große, schöne Zweck erreicht werden können, wenn die Verpflichs tungen, die er fordert, nicht treu und heilig erfüllt werden? Die Heiligkeit dieses Standes wird aber noch begründet durch die religiöse Einsegnung, womit die Schließung des Ehebandes besiegelt wird. Dis Vereinigten treten hier vor Gott, den Allwissenden und Allerheiligsten; in heiliger Versammlung theift nehmender Verwandten und Freunde wird der heilige Akt der Trauung geschloffen, werden die Verpflichtung gen ausgesprochen und genehmigt. Mit Anrufung des göttlichen Namens wird begonnen und geschlossen,