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Sulamith · 1825-01-01 · Heft 2 · p. Seite 379

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Sulamith
Volume
7 (1825-1833)
Issue
Heft 2
Article
Das Israelitische Schulwesen und das von der Regierung kräftig unterstützte Israelitische Hospital zu Warschau
Date
1825-01-01
Page
Seite 379 (sequence 4)
Language
German
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379 ders durch die Mitwirkung des Herrn Epstein ,.v o n der Regierung einen jährlichen Zuschuß von 6000 Lhalern zu erlangen. Dadurch ist dieses Institut auf einen solchen Fuß gestellt, daß es zum Vorbilde eines jeden ähnlichen die« nen kann. — : Bei diesem Hospitale sind drei Ärzte, ein christ« sicher und zwei Israelitische, (Herr vr. Töplitz und Herr Dr. Bernstein), und ein christlicher Chirur« gus angestellt. — Von den jüdischen Ärzten versieht Herr vr. Töplitz seine Stelle gratis. — Nun noch etwas über einen religiösen Gegen« stand. Die Gemeinde« Vorsteher sind nämlich im Streit mit dem hiesigen Rabbiner. Die Ärzte wollen zuwet« len bei wichtigen Fällen eine Sektion des Leichnams vornehmen, welches man ihnen aber nicht gestatten will. Der Rabbiner will darin nicht willigen, und nur aus dem einfachen Grunde, weil der Verfasser des r Node b’jeliuda bei einer ähnlichen Frage in Prag, geäußert Haber man soll es unterlassen. — Die Ärzte behaupten, sie können in keinem andern Ho« spitale mit so ficherm Erfolge urtheilen, als in un« serm, weil da streng nach Vorschrift des Arztes der Kranke bedient wird, welches in anderen Spitälern nicht der Fall Mn soll, und das Wohl der Mensch« heit heischt es, daß sie sich in wichtigen Fällen Ge« wißheit verschaffen, daher verlangen sie, daß diese Sache der Regierung vvrgelegt werde."

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