Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- 7 (1825-1833)
- Issue
- Heft 2
- Article
- Das Israelitische Schulwesen und das von der Regierung kräftig unterstützte Israelitische Hospital zu Warschau
- Date
- 1825-01-01
- Page
- Seite 378 (sequence 3)
- Language
- German
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besserungsvorschläge eingereicht, und sie sind, bei den guten Gesinnungen des jetzigen Ministers, Herrn Grafen von. Strogonoff und des Fürsten Statthalters/ überzeugt/ daß es gelingen wird. -- — Zch muß noch ein paar Worte hinzufügen, die Zhnen/ wie ich hoffe, angenehm sein werden. Sie betreffen nämlich das hiesigeJsraelitische Hospital. Dieses ist das einzige Israelitische hiesige Institut, welches gut verwaltet wird und unstreitig das beste Hospital in hiesiger Stadt. Dieß Alles haben wir dem HerrnZakvb Epstein allhier zuberdanken. Dieser wohlhabende Mann lebt von seinen Renten und kennt keine andere und bessere Beschäftigung, als das Hospital zu verwalten. Er ist von der Regierung zum General-Inspektor ernannt und beinahe den ganzen Lag über im Hospital. Außer ihm sind noch sechs Israelitische Vorsteher dabei angestellt/ die unter einem solchen Inspektor natürlich auch das Ihrige gern thun. Diese Vorsteher sind unbesoldet, die übrigen Beamten sind auch Alle Israeliten. Das Insiitut ist auf 40V Kranke eingerichtet und angelegt, und kostet jährlich ungefähr 25000 Lhaler. Bis voriges Jahr (1832) hat die hiesige Gemeinde ganz allein die.Kosten dieses Instituts getragen. Da aber durch die schweren Zeiten die Beiträge sparsamer einzugehen anfingen, mußten die Gemeinde-Vorsteher die'Regierung um Unterstützung bitten, und es gelang, beson-