Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- 7 (1825-1833)
- Issue
- Heft 2
- Article
- Die Musik der Hebräer
- Date
- 1825-01-01
- Page
- Seite 289 (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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Gesänge des Herrn gelehrt bezeichnet werden. Man vergleiche die angeführte Stelle. Was vom König S a l o m o erzählt wird, geht nun aber gar ins Wunderbare, findet sich aber nur bei dem, das Wunderbare liebenden Joseph: äs Anti!!, jud^cis, tibr. VIII, Er läßt hier den Tempel von Salomo durch 200000 Sänger, ebensoviel Trompeter ׳ und 80000 Harfen- und Sisterspieler einweihen. Wenn schon die Anordnungen David's mit unfern Begriffen nicht wohl vereinbar sein dürften, so ist'doch an und für sich diese Sache nicht unmöglich. Der ganze Gesang dieser Davidischen Künstler umfaßte gewiß kaum drei Töne, die in sehr bestimmter, aber leicht faßlicher Weise wiederkehrten und von dem Gefange, daß ich mich kurz fasse, den wir in allen jetzigen jüdischen Synagogen hören, welche dem talmus bischen Ritus folgen, nicht sehr , in keinem Falle zu ihrem Vortheil, verschieden gewesen sein durfte« (?) Warum sollte sich bei diesem Volke, das in der Hauptsache voN der Sitte feiner Väter so wenig abgewichen ist, gerade hier eine bedeutende Änderung im Ab singen ihrer Psalmen, die hier, bei ihnen und bei David's Anordnungen besonders beachtet werden müssen, eine Abänderung gebildet haben? Daß es mit den Pauken, Posaunen und Cymbeln wohl bei diesen Gesängen nicht mehr zu bedeuten gehabt haben möge, als wenn diese nämlichen Instrumente noch jetzt die Gesänge türkischer oder arabischer Sänger begleiten, wird theils dadurch wahrscheinlich, daß Sitten und Kenntnisse im Mvrgenlande in Jahrhunderten wcni-