Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- 7 (1825-1833)
- Issue
- Heft 2
- Article
- Die Musik der Hebräer
- Date
- 1825-01-01
- Page
- Seite 288 (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
- article
- OCR quality
- 96% known words query
- IRI
…/2304627-2304631-2304633-2311283--08036-2311684- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
288 gellenden, mehr bloßen wilden Geschrei und Geräusch der jetzigen arabischen und anderen asiatischen Völkerschaften näher, als jeder neuern verwandt gewesen sein dürfte , und bei welcher ein gewisser Rhythmus, der sich selbst noch in den Gesängen der Mirjam in der Übersetzung zeigt, die Stelle des Takts und des Tempo's vertrat. Als die Israeliten in Kanaan feste Wohnsitze gefunden hatten, finden wir nur diesen ähnliche Spur ren. Besonders ist dies in dem Kriegsgesange der Deborah der Fall. Daß aber auch in dieser Periode Musikunterricht, war er noch so beschränkt, doch nicht unbeachtet blieb, ersieht man zu gleicher Zeit daraus, daß in den angelegten Prophetenschulen, den Vermuthungen vieler Sprachforscher und Archäologen nach, nvthwendig darauf Rücksicht genommen wurde. Unter David und seinem Sohne sieht man wenigstens die Propheten mit Harfen, Psaltern und Cymbeln abgesondert zu ihren Ämtern. ״Vierzehn derselben waren befehligt, has Horn zu erheben. (1. B. d. Chron. 25. (26.) Kap.). Und unter beiden Fürsten war nun für hebräische Musik die glänzendste Periode gekommen , freilich nur glänzend für jene Zeit. Zwar sioßen wir hier auf Data , die für den ersten Augenblick eine große Vorstellung erwecken.. Bald nach dem Antritt seiner Regierung bestellte David drei Gesangs und Musiklehrer, denen wieder 24 untergeordnet waren, und sie alle standen an der Spitze eines Singechors mit Saitenspielen von 4000 Köpfen. Unter diesen 4000 waren wieder 280, die als Meister und im