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Sulamith · 1825-01-01 · Heft 2 · p. Seite 287

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Sulamith
Volume
7 (1825-1833)
Issue
Heft 2
Article
Die Musik der Hebräer
Date
1825-01-01
Page
Seite 287 (sequence 2)
Language
German
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287 , Aus ihnen geht hervor, daß die Hebräer die Musik von dem Augenblick an schon übten und liebten, wo sie aus Ägypten als Nomadenvolk herum;»» gen, ehe sie in Palästina selbst festen Wohnsitz faßten, und »daß sie dieselbe in ihrer blühendsten Periode, unter David und Salomo, besonders in religiöser Hinsicht, zu einem wichtigen Gegenstände großer uM» fassender Anstalten machten. Es kann hier nicht die Rede davon Mn, ob die Musik derselben, auch in der letztern Zeit, so prächtig Und vortrefflich gewesen ist, wie es uns die damaligen Schriftsteller schildern, denn dies sind doch nur relative Begriffe; genug, sie hatten Musik, und betrachteten die Ausübung derfels ben als etwas Wichtiges, besonders bei dem Tempels dienste Unentbehrliches» Schon vor Eroberung Kanaans hatten sie Musik, die Moses wahrscheinlich aus Ägypten mitgebracht hatte. Nach dem Abergange über das rothe Meer finden wir eine» Triumphgesang von Moses Schwester und vielen Frauen gesungen, den sie Mit (wahrschein» lich Hand») Pauken begleiteten. Das Ganze scheint ein Sologesang zu sein, bei dem dann der Schluß im Chore wiederholt Wurde. Ein ähnlicher Reigen/ Tanz und Besang fand vermutlich bei der Vereh» rung des goldenen Kalbes statt, wodurch Moses so erbittert ward. Nimmt man nun noch dazu, daß Moses Trompeten zum Aufruf des Heeres ordnete, daß er ein Trompetenfest einführte, so sieht man, daß Musik nicht unbekannt, im Gegentheil schon gesetzmäßig eingeführt gewesen sei, die aber mit dem eintönigen, 21 *

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