Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- 7 (1825-1833)
- Issue
- Heft 2
- Article
- Beiträge, die Emancipations-Bill für die Israeliten in England und die Bewilligung des Gehaltes der französischen Israelitischen Geistlichkeit aus den Staatskassen, betreffend
- Date
- 1825-01-01
- Page
- Seite 272 (sequence 12)
- Language
- German
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272 die Lehre!:, aufzumuntern. Ihre Kommission hat die Ehre , Ihnen die Annahme des Gesetzentwurfs vorzuschlagen." Nachdem der Admiral Verhüel sich am 1. Februar 1831 in der Pairskammer diesem Gesetze widersetzt hatte, *) sprach Herr Portalis Folgestdes: ,,Es handelt sich nicht darum, zu untersuchen, ob die Rabbinen die religiösen' WHsieikesi"!ehren, oder nicht; der Staat bezahle mehrere "Kulte, öbgleich nicht alle von ihnen die Wahrheit lehrten, denn diese könne nur eine und dieselbe s e i n; es frage sich bloß, ob cs dem Staate nützlich, daß die Rabbinen den Unterricht, mit dem sie beauftragt wären, fortsetzen; man spreche von tzeU'TÄi Mud, seinen Fabeln und seiner Üuduldsamkeit, Niemand wisse aber, welchen Grad von Einfluß dieses Buch auf die französischen Zsraeliten habe; 'um' dergleichen Einwendungen vorzubeugen, habe er schon in seinem Berichte zu beweisen gesucht, daß die ^sttscheidungen des großen Sanhedrin den Religiosts- *)Ein geistreicher Schriftsteller Israelitischer Abkunft bemerkte hierbei richtig: ״Die Juden haben Feinde zu Wasser und zu Landelst , Woher in aller Welt hat dieser unser Feind zu Wasser die trivialen Sentenzen und Gemeinplätze her Judenfeinde, die längst bis zum Ekel bestritten worden sind? Wahrscheinlich hätte er während der Kontinentalsperre besonders viel Muße zum Lesen, denn aus dem Meere giebt es doch bekanntlich weder Rabbinen, noch viel weniger Mische Gemeinde!).