Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- 7 (1825-1833)
- Issue
- Heft 2
- Article
- Gutachten des Großherzoglich Sachsen-Weimar-Eisenachischen Landrabbiners, Herrn Dr. Heß, über die Schrift: Israelitische Glaubens- und Pflichtenlehre für Schule und Haus von Dr. S. Herxheimer
- Date
- 1825-01-01
- Page
- Seite 249 (sequence 6)
- Language
- German
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Sprache ist edel und würdig, aber auch einfach, Herz!! lich und ganz der Fassungskraft der Jugend äuget messend Es ist gewiß sehr zweckmäßig, daßder^Vers fasser sich so kurz,- als die Faßlichkeit und Vollständigkeit der Begriffe nicht darunter leidetgefaßt hat., Denn - die Lehrsätze müssen von der Jugend auswens dig gelernt werden, ׳damit sie ihr beständig in dev Seele bleiben und , wie der Verfasser sich ausdrückt, bald aus den Klauen, der Sünde reißen,: bald als beruhigende Engel in der Noch erscheinen. Soll nun aber das Auswendiglernen nicht erschwert, oder ganz unmöglich gemacht werden, so muß natürlich die möglichste Kürze im Ausdruck beobachtet werden. Zu diesem Zwecke ist es aber auch nöthig , daß die Schriftstellen nicht zu lange dauern und klar und deutlich den Sinn des Satzes ausdrücken , welchem sie als Belege dienen sollen. Und daß dieses dem Verfasser gelungen ist, davon zeigt fast jedes Blatt in seiner Schrift. Zur Ergänzung und Verbeutlichung des Betreffenden hat der Verfasser auch Lieder, aus dem trefflichen Io hl so» scheu Gesangs buche angeführt, und wie sehr diese auf das Gemüth der Jugend wirken, und die Religionswahrheiten ties fer und lebendiger in ihre Seele prägen, wird Met mand, der Kinder-Seelen beobachtet hat, verkennen. In der Anordnung des Lehrstoffes im Ganzen, sowie in der Verbindung der einzelnen Lehrsätze unter:sich, beobachtet der Verfasser die größte Eonsequenz. Nach einigen einleitenden Bemerkungen über das Das sein Gottes, über das.Lesen der-Heiligen Schrift,