Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- 7 (1825-1833)
- Issue
- Heft 2
- Article
- Die Medizin der Israeliten
- Date
- 1825-01-01
- Page
- Seite 232 (sequence 3)
- Language
- German
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sehr groß und umfassend; die Bildsäule des Apis, das goldene Kalb, verwandelte er in Pulver, und einer bittern Quelle Heilte er süßen Geschmack mit, was sogar von Sirach (38. 5.) auf chemische Weise erklärt wird. * *) Vergl. kdüo 66 vita Nos. p. 489. Vor Allem aber ist seine Erkenntniß der Lepra, dies ser eingewurzelten Nativnalkrankheit, welche, wie Schiller meint, ihren Ursprung dem engen Zusammenwohnen im Lande Goschen verdankte, zu erwähnen, so wie die Gesundheitsmaßregeln, die Moses gegen dieses Übel angiebt, und das richtige Urtheil, das er über die kritische Beschaffenheit des Grindes und der ausbrechenden Flechten und über die Verbindung des veralteten weißen Ausschlags mit dem geschwürigen aufstellt (B. 3. K. 13.), was man in den neueren Zeiten, wiewohl nur selten, zu bestätigen Ger legenheit hatte. Vergl. Hensler vom abendländischeu Aussatze und Grüne«s Antignit. medic. — Lindinger de Ebraeor. veter. arte med. — Sprengel Analecta liistor. ad medic. Hebraeor. Gott war nicht nur der alleinige König, sondern auch der alleinige Arzt des jüdischen Volkes. Götzendienst wurde als Hvchverrath unvRebellion, und Krank- , heit und Tod als Strafen betrachtet, von denen nur eingeweihet und dadurch desto mehr fähig zu werden, der Vollzieher des göttlichen Willens und der Beglücker Israels sein zu können. D. H. *) Das Buch Sirach wird übrigens bekanntlich nicht als heilige Schrift anerkannt. D. H»