Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- 7 (1825-1833)
- Issue
- Heft 2
- Article
- Die Medizin der Israeliten
- Date
- 1825-01-01
- Page
- Seite 231 (sequence 2)
- Language
- German
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- 231 oder auch, weil es den Aussatz erzeugte 11» f. w. Herodot 2< 47. - Die Ägypter geben den Lhsuth als Erfinder aller Künste und Wissenschaften an; er soll seine Kenntnisse in Säulen eiNgegraben haben, die auch Pythagoras -und Plato benutzten. In späteren Zeit ten trug man diese lapidarische Weisheit in ein Pat pyrasbuch, das den Namen Embre führte, und die auf's strengste zu befolgenden Gesetze der Arzeneikunst enthielt. Diodor. 1. 82. und Horapolio liiferoglypli. 1. 38. — Voü den praktischen Beobachtungen der Ägypter ist aber nur sehr wenig unserer Kenntniß aufbewahrt worden; wir wissen u. Ai, daß die Meerzwiebel (das Typhonsauge), in der Gegend von Pelusium wachsend, gegen die Wassersucht angewandt wurde. Bekannt ist außerdem die Seekur, die Euripides in Ägypten gebrauchte, und auf welche sich die Stelle in seiner Zphigenia: SaXaaatx y.Xv^si 7ravfa ״»־מיס xax«! beziehen soll. Es ist keinem Zweifel unterworfen, daß Moses in der Schule der ägyptischen Priester erzogen wori J den war. Am deutlichsten erhellt dies aus eines Stelle im Manetho» *) Seine Kenntnisse waren *} Israelitische BibelauSleger betrachten es als eine weise Fügung der göttlichen Vorsehung, daß dieser nachmalige Befreier der Israeliten aus dem Sklavenhause Ägyptens, von der Königlichen Prinzessinn am Wasser gefunden, von ihr zur Erziehung an den Königlichen Hof gebrächt und dadurch in den Stand gesetzt worden sei, eine große Bildung zu erhalten j in Wissenschaften 17 *