Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- 7 (1825-1833)
- Issue
- Heft 2
- Article
- Merkwürdige Schicksale des berühmten Rabbinen R. Lippmann Heller, in den Jahren 1629-1644 von ihm selbst beschrieben
- Date
- 1825-01-01
- Page
- Seite 143 (sequence 3)
- Language
- German
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143 : Rabbiner MoseK o r d «e r o, das eben im Druck erschienen war, und allgemeinen Beifall fand; wobei der Verfasser das Buch Majr Enajim des .; N. Bechai über die kabbalistische Bibel-Exegese des Moses Nachmrnides, zum Grunde legte» Nach diesen Werken schrieb er 4) fcjne Tospoth Jom Tob über die Mischna, die aller Welt bekannt sind» Endlich j5);MaadaneMelechj eine Erklärung zu Raben» Ascher, über die talmudischen Traktate vom Schaden- Ersätze und was daneben abgehandelt wird.*) Durch diese Werke gewann R. Lipmann immer Mehr an Ruf, und diesem verdankte er seine Wahl zum Ober-Rabbinen in Nikolsburg, wohin er im Octobev 1624 abging. Nicht lange daraus aber wählte ihn die eben neu eonstituirte / in einen Bezirk der Vorstadt zusammengedrängte, sehr reiche Gemeinde Wiens zum Oberhaupt. Er begab sich im Frühjahre 1625 dahin, und erwarb sich) Verdienste uM die beft sere Begründung und innere Einrichtung der Gemeinde Endlich berief ihn die Gemeinde von Prag wieder im Winter 1627. Ungeachtet der reichen Anerbietungen *) Man vergleiche hiermit Wo lff Eibl. üsbr. No.; 831, wo indeß von No. 1. und 3. feine Kunde zu finden- Der Verfasser sagt übrigens ausdrücklich, daß er No. 3. Nicht habe drücken lassen, und zur Zeit der Äbfafsung seiner Erzählung noch in Handschrift liegen hahe. Ob es noch vorhanden sein mag? Vielleicht ist ein Besitzer derselben so gütig, in dieser Zeitschrift darüber Auskunft zu ertheilen- 11*