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Sulamith · 1825-01-01 · Heft 2 · p. Seite 126

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Journal
Sulamith
Volume
7 (1825-1833)
Issue
Heft 2
Article
Vorwort zu einer Übersetzung nützlicher Stellen aus dem Talmud und der ihm gleichgeachteten Schriften
Date
1825-01-01
Page
Seite 126 (sequence 7)
Language
German
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126 verhielt es sich mit den damaligen Israeliten, sie waren dem Götzenvpfer sehr ergeben; um sie diesem Gräuel zu entziehen, befahl Gott, ihm (dem Einigen und Einzigen) in dem zu seiner Ehre erbauten Tempel zu opfern. (Midrasch.)*) Es wird erzählt, daß-die Nabbincn einst bei einer Synode sehr viele Vorbeugungsgesetze verfaßt haben. Rabbi Elieser äußerte seinen Beifall darr über in folgenden Worten: ״Die Rabbinen haben uns heute ein volles Maaß gegeben." ״Zm Gegentheil," sagte Rabbi Jesuar ״sie haben das Maaß sehr vermindert.? (Sabath 153, 2.)**) Erzählungen. Als Hillel einst von seinen Schülern wegging, fragten sie ihn״Rabbi, wo gehest du hin?" ״Ein göttliches Gesetz auszuüben," antwortete der Rabbi. ״Und was ist das für ein Gesetz?" fragten sie weiter. ״Ich gehe, um mich zu baden." ״Wie, dieses nennst du ein göttliches Gesetz?" ״Allerdings," sagte der Rabbi. ״ Sehet doch die Bildnisse der Könige, die man in den Schauspielhäusern und bei öffentlichen Spielen aufstellt, wie sorgfältig sie *) Eine ähnliche Ansicht hatte Maimonides, doch bestreitet Rabbi Moses Ven Nachmann dieselbe. D. H. **) Das heißt nach J archi: man wird endlich dem Joche der Gesetze erliegen und folglich das Hauptgesetz übertreten.

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