Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- 7 (1825-1833)
- Issue
- Heft 1
- Article
- Schreiben aus Wien, die dortigen Erziehungs- und Industrie-Anstalten der israeliten betreffend
- Date
- 1825-01-01
- Page
- Seite 336 (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
- article
- OCR quality
- 98% known words query
- IRI
…/2304627-2304631-2304632-2310621--07524-2311081- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
336 npch dem I5ten December einlaufenden, wird bei dieser nächsten Vertheilung keine Rücksicht genommen." r Wien, am 19. Oktober 1826. Es freut mich, Ihnen sagen zu können, daß sich schon mehrere Inländer in Folge dessen gemeldet haben, welches, bedürfte es dieses Beweises, wohl hinlänglich darthun würde, wie richtig der edle Erblasser erkannt habe , was uns am meisten noth thut. Einige andere §§. seines Testaments zeugen nicht minder von seiner schönen Denkungsart. Es heißt nämlich daselbst §. 6. §. 7. §.13., wie folgt: 6 .§״. Einem jeden der hiesigen Klöster, Spitäler und öffentlichen Wohlthätigkeitsanstalten, allwo nach dem in selbenherrschenden Grundsätze ohne Unterschied der Re- ' ligion, somit auch Juden, ausgenommen, gepflegt und unterstützt werden, soll alljährlich an meinem Geburtstage ein Geschenk von Fünfzig Gulden in Conventionsgelbe gegeben werden, dessen dieselben in einem öffentlichen Blatte dankbar zu erwähnen haben." 7.§״. Dem hiesigen Israelitischen Krankenspitale vermache ich ein für allemal Fünf Hundert Gulden W. W." 13 .§ ״. Meine nächsten Anverwandten bitte ich hiermit, auch in ihren dereinstkgen letztwilligen Dispositionen diesen Fond*) und meine Stiftung zu vergrößern." Möchte dieses Beispiel recht fruchtbare Nacheiferung erwecken!. *) S.. die Kundmachung.