Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- 7 (1825-1833)
- Issue
- Heft 1
- Article
- Schreiben aus Wien, die dortigen Erziehungs- und Industrie-Anstalten der israeliten betreffend
- Date
- 1825-01-01
- Page
- Seite 335 (sequence 3)
- Language
- German
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I 335 litischen Glaubensgenossen daraus Anspruch, ׳ welche ein Handwerk: erlernen, und zwar! dergestalt,. daßihnenso . lange sie in der Lchre sind, eine .monatliche .Unterstützung, zur Zeit aber, als. sie das. Meisterrecht erlangen, ein für allemal eine nahmhafte Summe zum Antritt ihres Gewerbes verabreicht werden solle, , und unter sonst gleichen Umständen wird einem der Familie des Stifters unverwandten Individuum nach Verhältniß des nähern Verwandtschaftsgrades, und stets dem Inländer vor dem Ausländer, der Vorzug gelassen. Letztere können insbesondere die Unterstützung aus dieser Stiftung nur dann beziehen, wenn sie zur Wertheimerschen Familie gehören, außerdem aber bloß unter der Bedingung, daß sie in den k. k. österreichischen Erbstaaten ein Handwerk erlernest und das Meisterrecht erlangen." -; ״ ״ Da nun die Anordnung dieser Vertheilüng, der weitern Bestimmungdes Stifters gemäß, nach Gutdünken seiner nächsten Verwandten jedesmal an -seinem Geburtstage, ' den 30stm Januar, gepflogen werden soll, so haben alle diejenigen, welche hierauf l Ansprüch zu machen gedenken, ihre diesfälligen Gesuche, schriftlich abgefaßt, bis zum I5ten December 1827. s und zwar die von-hier Abwesenden portofrei an die k. k. privilegirte Großhandlung D a v i d Wer t-h e i m er und Compagnie in der Grünangergaffe No. 833, einzusenden.׳ In diesem Gesuche ist das Handwerk, welches der Stiftungsbewerber erlernt, und die Dauer der Lehrzeit bestimmt anzuführen, und der allfällige Verwandtschastsgrad auf das Genaueste nachzuweisen. Auf. Gesuche, welche in dieser Hinsicht mangelhaft sind, so auch die