Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- 7 (1825-1833)
- Issue
- Heft 1
- Article
- Einige Worte an das Publikum
- Date
- 1825-01-01
- Page
- Seite 312 (sequence 10)
- Language
- German
- Belongs to
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312 ist "ein Geist;" ,,sagte, hat seinen Grund darin, weit ich dies in vieler Beziehung hier für unstatthaft finde. *) — Das zweite Hauptstück, L i e b e, ist meines Wissens noch nie mit solcher Ausführlichkeit bearbeitet worden, ob es gleich nach der Ansicht der meisten jüdischen Theologen in dem Sinne erkannt worden ist, wie ich es dargestellt habe.**) Bei diesem Hauptstücke könnte mich vielleicht am meisten der Vorwurf treffen, als hätte sch mich bei dem Einen etwas zu lange, bei dem Andern zu kurz verweilt, wie es Einem bei Arbeiten der Art leicht widerfährt, f) Absichtlich habe ich indeß das Gebot so weit auseinander gesetzt. ff) Die Lehren ,von Belohnung und *) Nur in der Art, wie Niemeyer (Lehrbuch für die oberen Religionsklassen) diese Lehre ausgestellt hat, ließe sich dieselbe meines Erachtens vortragen. **)So sagt auch Mendelssohn: (a. a. O. Bd. 1. S. 59.) Alle Pflichten des Menschen sind Obliegenheiten gegen Gott. Wir sollen aus Liebe zu Gott uns selbst vernünftig lieben, seine Geschöpfe lieben; so wie wir aus vernünftiger Liebe zu uns selbst verbunden sind, unsere Nebenmenschen zu lieben, st) Ungern habe ich das Wort Buße (poenitentia) gebraucht. Es ist dem Hcbraismus so fremd, daß sich im Hebräischen Nicht einmal ein Wort dafür findet; denn Tesclivtba ijl nur Bekehrung. Ich durfte aber dasselbe, der Allgemeinheit wegen, nicht fehlen lassen, ff) Wie sich dies für die Dogmatik bearbeiten ließe, s. in dem Excursus zu dem Buche: der Prophet Habakuk mit einer wörtlichen und freien, metrischen Übersetzung u. s. w., von vr. A« A. W o l ff, S.321 ff.