Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- 7 (1825-1833)
- Issue
- Heft 1
- Article
- Über den Einfluß der Sprache auf's Denken und die Methode des Unterrichts in der Muttersprache
- Date
- 1825-01-01
- Page
- Seite 241 (sequence 10)
- Language
- German
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*-24 ־ . “‘-•"׳-•־"'־יt fest Mid umfaßt bas Zukünftige; ohne' Zeichen sähe er nur Individuen in der Natur, mit den Zeichen bemerkt er Klaffen und Gattungen; ohne Zeichen könnte ihm sein Gcdacbtniß allenfalls diejenigen Vorstellungen zurückrufen, die mit den jetzt auf ihn einwirkcnden Ursachcn in Verbindung stehen; mit den,- nach allen Richtuugkn in einander verflochtenen Zeichen besitzt er zahlkose, immer fortwirkende Antriebe zur Erweckung von Erfindungen,- Wahrnehmungen und Ideen; ja ohne die Zeichen wäre die Intelligenz, oder die mit den Na« me» Aufmerksamkeit, Eedachtniß, Urcheilskraft, Reflexion, Einbildungskraft bezcichnetcn Movificationeir derselben niemals aus dem Reiche der materiellen Welt herausgetreten; :-לmit den Zeichen aber erhebt sie sich zu allgemeinen Begriffen, die mit Allem verbunden sind und von Allem sich trennen, über die er frei gebietet, und dir ihn von der Herrschaft der Sinne gewissermaßen befreien. Auf diese Weise gelangen wir vom Besonder» zum Allgemeinen, vom Conkreten zum Abstrakten, vom Individuellen zum Absoluten. Die Zeichen öffnen dem Verstände rin ganz neues Gebiet, oder schaffen vielmehr eine neue, im Vergleich mit dem, was sie vorher war, unermeßlich ausgedehntere Intelligenz. So erheben schon die Ideen des ersten Grades, die ihm seine Wahrnehmungen unter willkührlichen Zeichen darstellen, den Menschen hoch über die Thiere. Allein der Mensch bleibt nicht bei denselben siehen; der einmal eingeführte Gebrauch der Zeichen leitet zu immer allgemein»» Ideen fort, die