Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- 7 (1825-1833)
- Issue
- Heft 1
- Article
- Literatur [Rezension]
- Date
- 1825-01-01
- Page
- Seite 206 (sequence 15)
- Language
- German
- Belongs to
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*״י״‘־-‘־״“־ י .206 Füßen stürzen, Md laß ihm, o Allmächtiger! jedes Unternehmen gelingen rc.! — — ״Im Midrasch zu den g Büchern Mös. heißt es: ),Als einst Rabbi Simon-׳ Ben Schotach von einem Araher einen Esel gekauft hatte, sahen des Rabbi Schüler einen Edelstein am Halse des Esels hängen, und sprachen zu ihrem Lehrer: Rabbi, Gottes Segen macht reich! sSpr. Sal. Kap. 10) sie wollten hiermit andeuten, er möge diesen-Fund als einen Segen Gottes betrachten, und ihn behalten. Aber der Lehrer antwortete: Nur den Esel habe ich gekauft, und nicht den Edelstein, und gab sogleich dem Araber den Edelstein zurück, worüber dieser aus- | rief: Gelobt sei der Gott des Simon Ben Schotach!"׳ - jj , ״Endlich wird im Talmud, Kract. Joma, sogar behaupjj tet, daß der. falsche Eid gegen einen Nichtjuden von Gott lj. noch härter bestraft werde, und daß ein solcher hienieden gär nicht gebüßt werden könne." - ״Es ist nun Wohl klar dargethan, daß alle Beweise, welche Herr M. aus derÄMischna, dem Talmud und ander» jüdischen Schriften vorbringt, -um die Nichtigreit des jüdischen Eides zu zeigen, unrichtig und Mitunter auf ganz sinnlose Uebersetzungen gebaut sind.- Es ist düs GtgenLheil seiner Behauptung erwiesen worden, und er wird zugeben müssen, daß die Nabbmen nicht —- wie er S. Z7 verlangt — nöthig haben, dem Talmud seine Gültfgkeit und sein Ansehen abzusprechen, und dennoch den Juden von der Heiligkeit eines, gleichwohl gegen einen Nichtjuden abzulegenden Eides,-- überzeugen können, i