Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- 7 (1825-1833)
- Issue
- Heft 1
- Article
- Literatur [Rezension]
- Date
- 1825-01-01
- Page
- Seite 205 (sequence 14)
- Language
- German
- Belongs to
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205 י wenn man:das erste Mal ein regierendes ,Oberhaupt sieht, gleichviel von welcher Nation, folgenden Segen aus» sprechen: . Gelobt seiest du Ewigerunser Gott, König der Welt! der du einem Menschen etwas von deiner Majestät mitgethcilt hast! 6. Daniel sprach zum König von Babylon: Gott der Herr hat mir seine Engel gesendet, mich vom Rachen der Löwen zu retten: weil er mich unschuldig befunden, und weil ich dir, mein Herr und König! stets treu und ergeben gewesen." 7. Sogar in der Zeit, wo das jüdische Volk in der größten Bedrückung lebte, lehrten unsere Weisen, daß wir alles bloß als eine Strafe Gottes geduldig zu ertragen hätten, und stützten sich auf den Spruch Sal, Kap. 21. W. i. ״Der Könige Herz ist in der Hand des Ewigen wie Wasscrströme; er leitet es,,wohin es ihm gefällt," 8: An allen Sabbath -- und Festtagen ivird in den Synagogen laut gebetet, wie folgt: ״Der Heil den ħ- nigen, und die Regierung den Fürsten verleiht; —, dessen Reich durch Ewigkeiten währt^ der seinen Diener David .vom verderblichen Schwert errettete, einen Weg in's Weltmeer bahnt, und einen Steig in gewaltigen Gewäsfern, der segnebehüte und bewache, erhebe und erhöhe den Thron unsers Landcsherrn (hier wird Name und Würde des jedesmaligen Regenten ausgesprochen), 0 Königaller Könige! erhalte ihn lange beim Leben; mit deiner Liebe behüte ihn vor Schaden, Kummer und Trübfas; erhöhe den Glanz seiner Krone, daß jeder seiner Leitung sich gutwillig unterwerfe, seine Feinde aber zu seinen