Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- 7 (1825-1833)
- Issue
- Heft 1
- Article
- Literatur [Rezension]
- Date
- 1825-01-01
- Page
- Seite 204 (sequence 13)
- Language
- German
- Belongs to
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204 gehen nicht nach. ig. Räche׳ dich nicht, trage Niemanden einen Groll nach. 16. Uebe keinen Frevel imGerichte, fei» nenWetrug im Gewichte, im nassen und trocknen Maaße. rc. — — ״Seite Z4 sagt derselbe: ״Sehen sie ihre christliche Obrigkeit nicht als Zwingherrn an, welche dem auserwählten Volke seine Freiheit geraubt haben?" - Wo׳ findet sich in den jüdischen Religionsschriften irgend׳ ein Beweis für׳ diese aus der Luft gegriffene Beschuldigung? — Das Gegentheil zeigen die heiligen Schriften der Juden in folgenden Stellen:!. Prediger. Kap- Z Vi 2. ״Ich watne dich, vollstrecke des 'Königs Willen; dein Fürst erfüllt die Gott geschwürne Pflicht." 2. Spr. Salom. Kap. 24׳. V. 2 g. ״Furchte d.en Ewigen, mein Sohn, und auckZden König, mit Aufrührern laß dich nicht ein." z. Zm Talmud Tract. Äboth. Küp. Z. Mischna 2 , heißt es: ״Rabbi Haninazweiter Priester, sagte: Bete für die Glückseligkeit der Landesobrigkeit; denn wäre nicht Furcht vor ihr-so würden viele Menschen andere lebendig verschlingen wollen." 4. Maimottides in der Abhandlung vom Diebstahl, Abs. g. Arfi n. sagt: ״Man darf keinen Umweg nehmen, um dem Zoll zu entgehen- oder die Wachsamkeit des Zolleinnehmers sonst zu täuschen', und wer dieses thut, begeht einen Tiiebstahl ans dem Grunde, d. h. das Gesetz der Regierung muß als das׳ höchste Gesetz heilig gehalten werden. (Tract. Baba - Kama Fol. uz.) 5. ZM Talmud Tract- Barachot Föl. 58, Heißt es: ,'״מליכותא דארעא בעין מיליכותא דרקיע” d. i. ״die irdische Hcrrschergewalt ist ein Abglanz der himmlischen Negierung, daher muß man-