Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- 7 (1825-1833)
- Issue
- Heft 1
- Article
- Literatur [Rezension]
- Date
- 1825-01-01
- Page
- Seite 199 (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
- spine
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“״“'״״■'״' ryy Möses unrichtig übersetzt hat: so kann solches , für den Juden , der die Uebersetzung dieses Jonathan überhaupt nicht als heilige Schrift betrachtet, von gar keinem Belange׳ sein. — Soll aber diese Stelle Sinn bekommen, so muß statt בש«ועה בשבועה (laut) gelesen werden, wo sie sich alsdann auf das Sündenbekenntniß bezieht, welches der hohe Priester, bevor er den Sünvenbock in die Wüste schickte, vor dem versammelten Volke laut und deutlich aussprechen mußtet' Aber auch angenommen, daß für die ehemaligen Juden der Sündenbock׳ nicht bloß die Vergebung unvörsatzlicherSünden bewirkt hätte: so kann dieß auf die heutigen Israeliten-nicht in Anwendung gebracht werden, da diese weder einen Hohen-Priester noch Sündenbock haben, sondern selbst die Sündenböcke sind, auf die Jeder alle erdenkliche Vergehen walzen möchte, rc. — — ״Ueber den Eid überhaupt, und besonders über die Form, nach welcher solcher von Juden geleistet werden soll, wird im Kalinud sowohl, als auch in der Schrift des berühmten Maimonides über die Eidesgesetze, Abs. 2. hauptsächlich Folgendes gelehrt: 1 1. Cs ist ganz einerlei, ob man gegen einen Israeliten oder gegen einen Nichtjuden schwört. Die Commentatoren des Maimonides geben als Wewers für die Richtigkeit feiner Behauptung Folgendes an: .' _ ' V , ,; a. Wir sehen ja, daß. Gott Hungersnoth über das gelobte Land brachte, weil der König Saul und seine Leute deft Eid, welchen die Israeliten den Gibeonikern