Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- 7 (1825-1833)
- Issue
- Heft 1
- Article
- Literatur [Rezension]
- Date
- 1825-01-01
- Page
- Seite 198 (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
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M ־ . ׳ . . ten den falschen Eid der Juden gegen andere Glaubens-! genossen nicht nur keineswegs entschuldigen, sondern vielmehr jeden Eid, er werde vor christlichen oder jüdischen Obrigkeiten geschworen, für heilig und verbindlich erkläreN. Diesen Theil der gegenwärtigen Schrift ׳ enthalten die folgenden Blätter u. s. w. '׳; Damit unsere Leser auch den Geist der Schrift des ' gedächten Herrn Land - Rabbiners- H e ß einigermaßen näher kennen lernen mögen , Heilen wir folgende Stellen aus derselben hier mit: ׳ ' ׳■ -),Kein, auch nur einigermaßen in seiner Neligion unterrichteter Jude glaubt,:-daß die Feier des Versöhnungstages eine Lossprechung a ller seiner Sünden be? wirke. Nur für die aus Unkunde oder Unvorsichtigkeit begangenen Sünden hofft er Vergebung. Für ein w ors ä tz l i chd s V e r gehen aber hat man -ה nach -der Behauptung unserer Weisen — vom Versöhnungstage allein nie Vergebung zu erwarten. @. Tract. Joma fol. 86 und Maimonitles über die Buße Abschn. I. B. 4. S. 2z sagt Hr. Muhlert/ daß die Stelle aus dem Kargum Jonathan: בשבועה pnn-> יתן heiße: ״Er (Gott) erlasse ihnen den Eid, welcher zu schwören verlangt war." Diese Uebersrtzung ist auf jeden Fall unrichlig, den 1. kann das kronomen er sich nicht auf Gott beziehen, weil hier von Aaron, dem Hohenpriester, die Rede ist, 2. יתהון heißt nicht ihnen, sondern sie. 3. Die Partikel ב an בשבועה bezeichnet keinen Accusativus, es kann also nicht mit ״den" Eid" übersetzt werden. — Wenn übrigens der Pseudo-Jonathan einen Vers aus