Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- 7 (1825-1833)
- Issue
- Heft 1
- Article
- Literatur [Rezension]
- Date
- 1825-01-01
- Page
- Seite 191 (sequence 14)
- Language
- German
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——19! chen römischen Reichs überflog *) so fanden sich dennoch Kritiker, welche seinem Style Gemeinheit und Patavinität vorwärfen. Die Nachwelt!-kann dieses Urtheil nicht rechtfertigen;: aber auch die׳ Wölkchen, welche:die Berühmtheit dieses historischen Meisters überziehen, kann sie wenn man seine Leichtgläubigkeit rügt **) nicht weghauchen. Sie war, wie man allgemein behauptet, die wahre Ursache, warum Papst Gregor dev Große, den Ziitus Livius aus allen Bibliotheken verbannte. Wenn man Flavins Josephus mit einem pragmatischen Geschichtschreiber -es Alterthums vergleichen will, so dürste man ihn vorzugsweise den P o lyb iu s seiner Nation nennen. Sein klassischer Styl,׳ seine umfassende Belesenheit, und sein forschender Geist, geben ihm auf dieses Appelativ den gültigsten Anspruch; wie jenem hatte nach dem Berichte des Eusebius auch ihm die dankbare Anerkennung eine Statue errichtet. Als das vorzüglichste seiner Werke, welches ihm hen Lorbeer des Nachruhms reichte, hat sich die Archaologie behauptet; es muß also jedem Freunde der׳ Ge¬ , *) Wie bekannt kam ein.Barbar, aus dem westlichen Ende Spaniens nach Rom um Livius zu sehen. Nach Erreichung dieser Absicht kehrte er, ohne irgend eine Schaulust für die seltenen Sehenswür- » digkeiten der Weltmekropvl zu bezeigen, in die Hei- Math zurück. **) So erzählt er von Dingen, die in das Gebiet des Aberglaubens, aber nicht in. bas .Reich der Geschichte gehören; als: von redenden Ochsen, geschlechtsverwandelnde» Hühnern, weinenden Statüen, u. s. w.; überhaupt begnügt er sich mit der. albernsten Sage, wenn ihn Hst Quelle der, Geschichte vxrläßk.