Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- 7 (1825-1833)
- Issue
- Heft 1
- Article
- Literatur [Rezension]
- Date
- 1825-01-01
- Page
- Seite 190 (sequence 13)
- Language
- German
- Belongs to
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- Cicero 1× ep/1024888
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1$0 Kehren wir nun zu dem ächten Josephus zurück, den selbst die ihm angeschuldete Nationaleitelkcit, der Wahrheit nicht abtrünnig machen konnte. Der schönste und rühmlichste Beweis seiner Wahrheitsliebe, seiner Un- Partheilichkeit und seiner kritischen Prüfung, liegt in der Geschichte oder vielmehr in der herrschenden Sage von den königlichen Hirten, welche in Aegypten regierten und Hebräer waren. Manetho n, der ägyptische Historiograph und der ärgste Judenfeind, führt selbst die Dynastie' der hebräischen Hirtcnkönige als historisch wahr an. Als A p o löget wider A p p i o n, .,scheuet sich Iosephus Nicht, was der ägyptische Berichter mittheilt, nach zu erzahlen. Als Geschichtschreiber aber hütet er sich gewissenhaft, die Wahrheit durch ein Paradoxon zu beschatten, und nimmt in seiner Archäologie keine Notiz davon. Hieronymus, der die Trefflichkeit unseres Geschichtschreibers anerkennt, nennt ihn den griechischen Titus Livius. * *) Bon diesem wiederholte man, was bereits von Cicero gesagt worden: Sein Genie sei eben so groß, als das Reich dessen Geschichtschreiber er war; von Josephus müßte es heißen: Sein Geist sei eben so groß, als das Reich für welches er seine Geschichte schrieb. Obwohl der Ruhm des Livius bei Erscheinung seiner Decade» die Gränzen des unermeßli- Briefe an Pristley. S. 67. Als historische Quelle wird er mehr Mal von Ra sch i (Bcrachot 43, r. Baba Vathra g, 2.) von Naschbam (Pesachim iry, 1.) und vonTosephoth (Abodo Sara 10, 2.) angeführt. *) Hieroii, As virjs iJliiBtr, C. rI.