Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- 7 (1825-1833)
- Issue
- Heft 1
- Article
- Literatur [Rezension]
- Date
- 1825-01-01
- Page
- Seite 189 (sequence 12)
- Language
- German
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nehmung riefen sich > die Feinde/ einander zu: Ist dieses der Mann vor dem die Römer zitterten? Wie! dieserder unser Heer in Schrecken setzte, dessen kriegerischer Ruhm das Weltall erfüllte; dieser konnte unser Gefangene werden? Dieser großsprecherische Don Qukxotte, der sich als Hohepriester ausgiebt, verfangt sich nun so in seinem Lügengewebe, indem er sich vergessend erzählt, daß ihm der Eingang in den Tempel *) verboten gewesen, weil dieser nur für Priester offen war. Selbst die Ereignisse, welche dem Flavius Iose p h u s persönlich ängstigen, eignet sich der falsche G orionide selbst zu; die Flucht in eine Höhle nach der Schlacht vonLotapata, in welcher Flavius andere vierzig Flüchtlinge vorfand, erzählt er als Begebenheit seines eigenen Lebens/ und durchspickt sie nach seiner Weise mit falschen Angaben und gehirnlosen Jrrthümern. Mit groder Inhabilität zerstört er die etwaige Täuschung, welche seinem historischen Gemälde einigen Nimbus der Wahrscheinlichkeit verleihen konnte. Mit offenbarem Berraths gegen sich selbst spricht er von den Gothen, welche sich in Spanien niederlaffen, und von den Franken/welche Galien erobern; und dennoch gelang es ihm, seist Ansehen und seine Würde als Historiker besonders bei den Juden zu erhalten. Es war eine durchausherrschende Meinungdaß sowohl die Geschichte in griechischer, als jene in hebräischer Sprache von einem und/demselben Joseph us herrühre; nur das erstcre für die Römer und die letztere für seine Neligionsgenvssen bestimmt gewesen sei: **) <£tvt>a in das Allerheiligste? — '**) Dieses behauptet auch D a v i d L e v i in seinem