Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- 7 (1825-1833)
- Issue
- Heft 1
- Article
- Über die Bestimmung der öffentlichen Schule
- Date
- 1825-01-01
- Page
- Seite 163 (sequence 14)
- Language
- German
- Belongs to
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163 י׳“""׳“" sich emporhebt; er ist es, wo dem Kinde die Resultate der Forschungen der edelsten Geister über den Weg zum wahren Glücke mitgetheilt und die gefährlichsten Klippen im Meere des Lebens vorgezeichnet werden; er ist es endlich, der den Geist in eine Sphäre versetzt, wo er sich höhern Naturen verwandt fühlt, und die irdischen Angelegenheiten nur als Mittel seiner höhern Bestimmung achten lernt. Wenn nUN de! abweichenden Meinungen" über dis Mysterien und Dogmen einer Religion, alle Partheierr in dem praktischen Eheste der Lehren übereinstimmen; dann mag der Schulunterricht sich damit begnügen, die Schüler mit den Resultaten, es sei nun mittelst eines Lehrbuches oder an der Hand der Bibel, bekannt zu machen. Greift aber eine Religion auf's vielfältigste in alle Eheste des täglichen Lebens ein, und sind dabei die Ansichten von derselben und mehr noch dis Lebensweisen auf's grellste geschieden und in die abweichendsten Richtungen Zerspalten; dann kann die Mittheilung von bloßen Resultaten nicht mehr genügen, denen der Schüler rings um sich her oft widersprechen, noch öfter entg egen Han de ln sicht. Zn einen Zustand von Ungewißheit gerathend, wird er, wofern er nicht selbst zu prüfen im Stande ist, entweder sich blindlings semer Umgebung anschließen, oder der Bequemlichkeit folgen, oder herüber und hinüber schwanken und in einem immerwährenden Kampfe leben, oder gar das Heiligste zUm Werkzeug des gemeinen Interesse gebrauchen, und sich heuchlerisch bald zll dieser, bald zu jener Partei bekennen. Darum muß der Schüler mit der Religion in ״ 12 ׳ "