Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- 7 (1825-1833)
- Issue
- Heft 1
- Article
- Bemerkungen über Sprache und Sprachunterricht, als Beförderungsmittel der allgemeinen Bildung
- Date
- 1825-01-01
- Page
- Seite 98 (sequence 20)
- Language
- German
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sprochnen Grundsätzen vorgebracht werden sollten, — ist leicht zu begegnen. Zuvörderst darf man doch wohl die Witte wagen, wenigstens dem Lehrer, der ja dafür manches andere entbehrt, seine Ideale und die höhere Ausfassung seines Standpunktes nicht zu mißgönnen. Woher sollen ihm denn sonst Muth und Ausdauer kommen, bei Len unzähligen Kleinlichkeiten und Beschwerden, die gerade seinen Beruf oft so drückend machen? Wahrlich, wenn es irgendwo.Noth thut, das unentbehrliche irdi« sche Feuer an dem .himmlischen anzuzünden, so ist rs bei hem heiligen Geschäfte der Jugenderziehung. Nichts ist zu klein und nichts zu hoch, was in dieser für die Menschheit wichtigsten Aufgabe ein Moment ist oder nur auf dieselbe Bezug hat. Es ist ja wohl anderweitig dafür gesorgt, daß die ideellen und wissenschaftlichen Principien nicht zu raschen Eingang finden in die Hauser und Köpfe der Menschen. Auch die nöthige, immer gefor- Lerte, Rücksicht auf das'Praktische braucht darum, picht vergessen zu werden. Der Erzieher hat das mit dem Arzte gemein, daß er, trotz der allgemeinen Wahrheiten und Gesetze, jeden einzelnen Fall zu einem besonder» Studium machen muß, an welchem sich das Allgemeine modisicirt. Namentlich kann man sich von der Anstalt, die sich in diesen Blättern abermals der geneigten Aufmerksamkeit und dem Wohlwollen des Publikums empfiehlt, vollkommen überzeugt halten, daß ihre besondere Bestimmung keinen Augenblick außer Acht gelassen wird, welche darin besteht, — brave, tüchtige, arbeitsame Handwerker uydGeschäfLsmänner zu bilden, genügsame und anspruchlose Arber-