Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- 6 (1820-1824)
- Issue
- Heft 2
- Article
- Predigt
- Date
- 1820-01-01
- Page
- Seite 336 (sequence 17)
- Language
- German
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336 --- Werufsthatigkeit ist Tugend und Gottesfurcht, bei welcher uns Glück und Heil verheißen ist! — Za Tugend und Gottesfurcht, dieß sind die erprobtesten Mittel, durch deren Anwendung die ursprüngliche Kraft gestärkt und erhalten wird : Wer ein hohes Mer will bestreben > Führ'ein reines, gottgeheiligt Leben.— > , ׳ IV. / ׳ Noch Einen Blick in das Geschlechtsregister und dann schließen wir. Aber welch einen Blick! In ihm werdet ihr eure eigentliche Heim ath erkennen lernen, ihr Erdenkinder: ״Da H e n o ch vor Gott wandelt, war er nicht mehr da 7— denn Gott hat ihn zu sich genommen," sagt die Schrift. Merkt hierbei auf zwei Umstände, m. L. Unter allen, die das Geschlechtsregister nennt, ist Henoch der Beste und Trefflichste: er ist der erste Mensch, (wie bemerkenswert!)!) dem die Schrift das Zeugniß giebt: daß er mit Gott wandelte, sein Lebenlang. Dabei aber — und dieß ist das zweite! rei!- chen seine Jahre bei weitem nicht an die Jahre seiner Borfahren und Nachgänger.— Leset das Geschlechtsregister!nach! — Wie, fragen wir nun Alle, ist das der Lohn seiner Tugend? Soll der Weste am frühzeitigsten von dannen müssen? — Geliebteste! gerade hierin , gerade hierdurch werden wir auf unsere eigentliche Heimath hingewiesen! Wenn lebenssatte Greise die Erde verlassen - Greise, die ihre Nolle auf unserer Bühne ausgespielt — oder wenn mittelmäßige, gewöhnliche Menschen׳ von dem Leben scheiden da befremdet