Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- 6 (1820-1824)
- Issue
- Heft 2
- Article
- Gesetzgebung
- Date
- 1820-01-01
- Page
- Seite 250 (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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250 - ligion mit Bitterkeit zu Felde, und zeigten zugleich, daß ihnen nur die Schriften der Judenfeinde, nicht aber die gründlichern Schriften der Bertheidiger derselben bekannt sind *). Desto erfreulicher und beruhigender ist es daher für den Menschenfreund/ zu bemerken, daß dagegen anderseits edle, rühmlichbekannte Männer ihre Stimmen gegen die Un* terdrückung ihrer Mitmenschen erhoben^ Nachdem - man nämlich am 14ten April rziZ in der 26sten Sitzung der sämrntlichen Abgeordneten über die besondern Förmlich« keilen bei Berträgen zwischen Israeliten und Christen, debattirt hatte, nahm sich der Herr Dr. Luden der Sache der Israeliten auf eine unpartheiische, eines Biedermannes würdige Art an, und es heißt daher in den Protokollen der Versammlung wie folgt: vr. Luden: ״Da diese Sache **) nach dem Beschlusse des Landtags nicht in der Ordnung behandelt werde, in welcher sie nach seiner Ueberzeugung behandelt werden -solle, so hätte er sich vorgenommen gehabt, Nichts im Allgemeinen zu sagen , sondern nur in Rücksicht auf die einzelnen Punkte zu sprechen, die zur Sprache gebracht würden. Die ganze Sache fange aber an, wie ihm scheine, eine Wendung an diesen einzelnen Punkten zu nehmen, die ihn besorgt mache. Darum könne er sich nicht zurückhalten. *) Schon längst sind die sonderbaren Gründe und Be- Hauptungen der gedachten Gegner anderweitig gründlieh durch die Schriften: Jeschurun, vom Profeffor Wolfsohn, Charakter des Judenthums, von Wolf und Salomon, Unterricht in der mosaischen Religion, von J o h l so n u. a, m. widerlegt. **) Die erwähnten Verträge betreffend. D. H.