Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- 6 (1820-1824)
- Issue
- Heft 2
- Article
- Über die Ansässigkeit der Hebräer in Österreich überhaupt, und in Wien besonders
- Date
- 1820-01-01
- Page
- Seite 177 (sequence 7)
- Language
- German
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177. Nach der Angabe unseres Schriftstellers, wäre dererste,dieser Grabsteine 1492, der zweite 503, der dritte 36 Jahre vor, und der vierte 268 Jahre nach christlicher Zeitrechnung errichtet worden. Der erste dieser Grabsteine wäre also gegenwärtig 3315, der zweite 2326, der dritte!859 und der vierte 1655 Jghr alt. | Bon diesen mit hebräischen Inschriften in der Ge- I , gend um Wien vorgefunden seinsollenden Grabsteinen j melden mehrere Schriftsteller, welche über die Alterthül msr Wiens geschrieben haben, als z. B. Reifen- 3 st u e l in seinem Vien. 6lm׳., K ü ch e l b e ck e r in seiner: » Allerneuesten Relation vom Ursprünge der Stadt Wien,? u. m. B e r n st e i n, der im Jahre 1678 gelebt hat,! sagt in seiner historischen Beschreibung der Kais. Restj denzstadt Wien, daß einer dieser Grabsteine zu seiner j Zeit noch, in dem Hause des Franz Pfeiftrs von Scha- E!anheim am Graben in Wien, und zwar im Pflaster eij nes Pferdestalls zu sehen׳ war. Auch in Haimbürg, einer an der österreichischj ungarischen Gränze. liegende Stadt, wo der Kaiser Au- A gustus die Pflanzstadt Cornuntnm angelegt hat, und | Mark Aurel einen Ehsil seiner philosophischen Schriften g (de se ipso) geschrieben haben soll, finden sich, nach dem | Berichte des angeführten P. Mathias Fuhrmann, vier | Monumente mit hebräischen Inschriften, und zwar drei f neben einander, über der Stiege aM Stadtthore nach « Presburg zu, und das Vierte in' einer zerfallenen Kirche, s Die Charaktere find-zwei und ein halb Zoll hoch, -und 1 über einen halben Zoll tief, so daß mar? bequem einen 1 VI. Jahrg. 2. Bans),!3