Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- 6 (1820-1824)
- Issue
- Heft 2
- Article
- Über die Ansässigkeit der Hebräer in Österreich überhaupt, und in Wien besonders
- Date
- 1820-01-01
- Page
- Seite 178 (sequence 8)
- Language
- German
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.*78 Finger hinein legen kann. Daß diese Monumente aus den alten vorrömischen Zeiten Zerrühren, will er dadurch beweisen , weil dieselben in solchen Lheilen der Mauer ringefügt sind, welche allem Anscheine nach, vor den Römern erbauet worden sind, und dieselben schon von ihnen vorgefunden wurden. Von diesen Inschriften aber sind jetzt nur noch bloß einzelne Buchstaben merkbar, woraus aber kein verständlicher Sinn zu entziehen ist. Der Verfasser bezieht sich auf eine alte Chronik, wo erzählt wird, daß im achthundert und zehnten Jahre nach der Sündfluth, ein hebräischer Fürst Namens Abraham, ans dem Lande der Verwunderung (?), mit seinem Weibe S u sa sa n n a, und seinen Söhnen Athaym und Salym, nebst einer Tochter Neb c ck a, in die Gegend des jetzigen Oesterreichs gekommen sei, und sich auf dem Platze, wo gegenwärtig der'Marktstecken Stokerau *) sich befindet, angesiedelt habe. Nicht minder, daß der Hebräer Ma go g vor dem KämtnerThore, Lapta n und E ff ras vor dem Wertherthor, Ge man vor dem Stubenthor, und.Ne tan vor dem Schottenthor begraben liegen. Dieses erzählt auch Wil- Helm Pramer im: Ehrenpreis der Stadt Wien, mit dem Zusatze, daß man deren Monumente an diesen Plätzen, und in den Gräbern überaus große Knochen gefunden habe. Daß aber die damaligen Hebräer große Knochen hatten, beweiset er Dadurch , weil es auf dem einen Monumente heißt: Mardachai der Riese rc. •׳ ■ *) Vier Meilen von Wien.