Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- 6 (1820-1824)
- Issue
- Heft 2
- Article
- Vergleichungen
- Date
- 1820-01-01
- Page
- Seite 165 (sequence 2)
- Language
- German
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ißs Insel Cypern, eroberten. die schönsten Mädchen der Insel als Sklavinnen wegführten, und sie für den Harem des Großherrn bestimmten, steckte rimsehr schönes Judenmadchen, Arnold« de Roccas, das sie erwartende Loos verabscheuend, das Pulver auf dem Schiffe an, welches sie ihrer künftigen Bestimmung entgegen führte, und sprengte es in dir Lust *). A na l o g i e. Le culle. et les mystares du paganisme ne sont que des alterations des usages, des iiistoires et des traditions des Hebreux. (Fleury.) Sehr vieles in der griechischen Mythologie laßt kaum einen Zweifel übrig, daß es, wo nicht ganz aus dem alten Testamente genommen, doch wenigstens dem darin- Erzahlten nachgebildet wurde. Wer erkennt nicht in den Thaten des Perseus, des Herkules jene des Samson? Wer findet in . der tragischen Geschichte der Zphigenia nicht jene der Tochter Jephthas wieder? — Es ist hier der Ort nicht, wcitlauftig über dasjenige zu werden,"was die griechischen Mythen mit so manchem, in dem historischen Theile des alten Bundes, Erwähnten, Analoges haben; sehr interessant dürste es indessen sein, wenn Jemand mit philosophisch - kritischem Geiste alles das, was beide hierin Aehnliches haben, sammeln, gegen *) Das Nähere dieses merkwürdigen Ereignisses befindet sich in: J.. Vincent, llisloire des couquetes des Turcs. Tom. JIL P. 267 — 379.