Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- 6 (1820-1824)
- Issue
- Heft 2
- Article
- Das Dasein Gottes
- Date
- 1820-01-01
- Page
- Seite 135 (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
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Sltittf nein! ein Wesen nur wie Du,׳voll Liebe, Hat mir ihn geben können, diesen Geist- Der Dich erforscht; zu diesem heißen Triebe Ein Herz mir geben können, das Dich preist! Ja, Gott! Du bist!! es hat,mit Himmelsweihen ע Dich Geist, Natur und Glaube mir gelehrt— Q keine Wahrheit kann mich m e h r erfreuen, Denn keine giebt mir selber höher» Werth! O, der Gedanke: daß die schönste Gabe, Daß Leben, Geist und Kraft und Wissenslust, Daß ich Dir, Gott! dies zu verdanken habe — Wie schwellt er mir so hochentzückt die Brust! Nicht mehr allein, verlassen und verloren Fühlt sich mein Wesen in der Schöpfung Raum,— Zu höher» Zwecken bin ich auserkoren, Die Fülle meiner Kräfte ist kein Traum! Ich bin ein Werk der höchsten, reinsten Güte, Zu der die höchste Weisheit sich gesellt; Dess' Kind, der fort und fort der Schöpfung Blütbe Hervorruft und vollendet und erhält! So klein ich gegen dieses All erscheine, So bin ich doch ein Werk von Gottes Hand, Gleich diesem ungeheuren Weltvereine, Der leuchtend aus dem Chaos einst erstand! Ich steh' so gut im Range seiner Kinder, ׳ Als jener Geister fleckenlose Schaar, Die Dir, o Gott! dem großen Weltengründer, In ew'gen Hymnen bringen Opfer dar!