Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- 6 (1820-1824)
- Issue
- Heft 2
- Article
- Das Dasein Gottes
- Date
- 1820-01-01
- Page
- Seite 132 (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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Und wo, 0 sagt! wo ist der Geist der Geister, Der im Atom wie in dem Seraph lebt? Wo ist, o sagt! dev höchsten Einsicht Meister, Der meinem Ich die Denkkraft eingewebt? — Mein Geist ist keine Wirkung dieser Hülle, Die mich gefesselt an der׳ Erde hält; Noch ist er Ausfluß jener Wesenfülle, Die mich umwoget in der Sinnenwelt. Nein! laut von seines Wesens.edlerm Stamme, Zeugt der Gefühle hohe Sympathie, Zeugt seines St reden s himmelglüh'nde Flamme, Zeugt der Gedanken inn'ge Harmonie. Die Seel' in mir, ich fühl' es tief, — genießet Ihr Dasein nur aus eines M eiste s Hand, Durch den sie letzt und denkt und.wählt und schließet, Und dem sie rein und innig ist verwandt^ Der Glaube an den Urgrund alles dessen, Was ist und letzt -7an eine höchste Kraft .י-י• Er nur kann jene Wahrheit ganz ermessen, . Die dem Gemüthe Ruh' und Trost verschafft. Und wenn erhöht durch dieses Glaubens Starke, Mein Geist auf Flügeln der Erkenntniß fleugt -r L klar erblickt er dann am kleinsten Werke Die Meisterhand, die eine Gottheit, zeugt!! — * ״ * Za, Herr! in Deiner Schöpfung Hciligthume Verkündet laut Dich jedes Wesen mir! Es zeuget jedes Blatt von Deinem Ruhme, Es redet jeder Wurm im Staub von Dir!