Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- 6 (1820-1824)
- Issue
- Heft 2
- Article
- Literatur [Rezension]
- Date
- 1820-01-01
- Page
- Seite 122 (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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122 Ueberietzung, dir mit vornehmer Gelehrsamkeit die heilige Schrift kühl modernisire * *)," -Und nun zur nähern Beleuchtung der, im biblischen Orient vorkommenden, Etymologien. Seite rg. 19. werden die kainitischen und schethischen Geschlechtsrei» hen mit besitzende und setzende gegeben, Letzteres von und Ersteres von קנה abgeleitet. Die Etymvlogien beider Namen sind mit schlichten Worten zu lesen im Genes. 4. 1 und 25. קניתי אי*ע את יה1ה Gott hat mir rin Männchen— Knäblein — bescheert, und vnn עת ני *עת לי אלהים זרע אחר תחת הטל1ני* Seite 20 wird aus dem tiefen kabalistischen Born תמורתה (Metatiiesis) ein Anagram heraufgnvunden Genes' 6. 8. מצא חן Ml; die heilige Schrift ist einfacher, denn es heißt Genes. 5. 29. ויקרא את *עמ1 נח לאמיר!ח ינחמנו Es!st ein Jrrthu!^ wenn (PSA. 2!) behauptet wird, daß erst Abram anfing לקרא נ*ענ יחות; gleich nach der Geburt E n v s ch heißt's Genes. 4,' 26. אז חוסל ♦י) לקרא ב^ם יח1ח ״ (* יIch bin sowenig in Neuerung verliebt gewesen, daß ich mich sogar, was die Sprache betrifft, genauer an Dr. Luther gehalten, als an spätere llebersctzer. Wo dieser richtig übersetzt hat, scheint er mir auch glücklich verdeutscht zu haben: und ich habe selbst die hebräischen Redensarten nicht gescheut, die er einmal in die Sprache ausgenommen; ob sie gleich nicht ächtes Deutsch sein mögen. Da sie der Gebrauch nun einmal der Sprache gleichsam einverleibt und der Andach geweiht hat, so verliert der Uebersetzer viel, der sie durchaus vermeiden will." Mendelssohn in der Vorrede zu seiner Psalmenübersetzung. **) v. Abenesra.