Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- 6 (1820-1824)
- Issue
- Heft 2
- Article
- Beiträge, die Verhältnisse der Israeliten im Königreiche Württemberg und im Großherzogthum Hessen betreffend
- Date
- 1820-01-01
- Page
- Seite 5 (sequence 3)
- Language
- German
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5 förderlich werden möchten >). Auch bemerke ich, daß an. dem Ort, wo ich wohne, (?) schon seit 30 Jahren die Juvcnkinder freiwillig an dem Unterricht der Christenkinder in den öffentlichen Schulen Antheil nehmen, und daß durch diese gemeinschaftliche Bildung sehr viel Gutes für die Verbesserung der Juden und die Annäherung derselden an die Christen; gewonnen worden ist. Man versuche es nun, und mache diese zufällige Erscheinung zu einer allgemeinen Ordnung, —1 und bald wird man den besten Erfolg daraus׳ hervorgehen sehen. " ' ׳ i Uebrigens erwarte!man nicht augenblicklich und'auf der 'Stelle den / Manschten Erfolg; ' man mache Nür ׳einmal den Anfang mit einer besseren und allgemeinen Bildung, und 'überlasse dann das Weitere der Zeit. Der Abgeordnete Krönikc, Wir können' ׳ unmöglich jetzt alle Mittel berathcn, um die Juden in ihren bürgerlichen Verhältnissen zu bessern; dazu würdö mehr Vorbereitung nöthig sein. -Was den für jetzt zur Sprache gebrachten Gegenstand betrifft, so ist die Verbesserung des Unterrichts ohüe *) Warum denn gerade nu r Rabbiner und nur solche, die der guten Sache durch ihre Vorurtheile hinderlich werden möchten? Das Konsistorium der Israeliten zu Kassel bestand aus einem Präsidenten, zwei weltlichen Rathen und aus drei sehr kenntnißreichen und ehrwürdigen Rabbinen, welche das Gute aus allen Kräften wollten und.beförderten und also der guten Sache sehr förderlich waren. Möge dies ses Kollegium hierin überall als Muster dienen! D. JjJ,